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13.02.2013

Opera stellt seine Browser auf Webkit um

© Bild: Screenshot

Der Anbieter des gleichnamigen Browsers verwirft die selbst programmierte Rendering-Engine Presto. Die neuen Opera-Versionen für Desktops als auch Smartphones werden Webkit nutzen, das auch bei Googles Chrome und Apples Safari eingesetzt wird.

Wie Opera heute bekannt gegeben hat, werden die gleichnamigen Browser künftig auf die Website-Rendering-Engine Webkit setzen. Damit verwirft das norwegische Unternehmen seine selbst entwickelte Engine Presto. Auf dem Mobile World Congress soll Ende Februar eine erste Version des mobilen Opera Browsers gezeigt werden, die Webkit nutzt. Auch der Desktop-Browser soll auf Webkit umgestellt werden. Die Engine wird ebenfalls von Google Chrome und Apples Safari genutzt.

Opera will damit Ressourcen freischaufeln und sich auf die Entwicklung anderer Features konzentrieren: „Die Webkit Engine ist bereits sehr gut. Es macht mehr Sinn für unsere Experten an der Verbesserung von Webkit mitzuarbeiten, anstatt unsere eigene Engine weiterzuentwickeln", sagt Hakon Wium Lie, CTO von Opera.

Laut eigenen Angaben werden die mobilen und Desktop-Versionen von Opera derzeit von über 300 Millionen Usern verwendet.

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