Minecraft gehört Microsoft

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07/21/2012

Patente: Minecraft-Entwickler wird verklagt

Uniloc, ein australischer "Patent-Troll", wirft dem schwedischen Entwicklerstudio Mojang die Verletzung eines seiner Patente vor. Uniloc war bereits 2009 gegen Microsoft erfolgreich und erhielt dabei 388 Millionen US-Dollar Schadenersatz.

Das schwedische Entwicklerstudio Mojang wird von einem sogenannten "Patent-Troll" verklagt. Den Entwicklern des erfolgreichen Indie-Games Minecraft wird von Uniloc, einer australischen Firma, die mehrere Patente im Sicherheitsbereich hält, wird eine Patentverletzung vorgeworfen. Mojang soll mit seiner Android-Version von Minecraft ein Patent zur Überprüfung der Echtheit von Software verletzen.

388 Millionen US-Dollar
Das betroffene US-Patent mit der Nummer 6857067 ist ein relativ weitreichendes Patent und betrifft die Überprüfung der Echtheit einer Lizenz über einen Server. Eine ähnliche Klage reichte Uniloc bereits 2009 gegen Microsoft ein und war dabei erfolgreich. Insgesamt erhielt das Unternehmen 388 Millionen US-Dollar an Schadenersatz von Microsoft, da diese unerlaubt einen ähnlichen Aktivierungsmechanismus in Windows verwendet hatten. Notch, einer der Gründer von Mojang, kündigte jedoch einen Kampf gegen Uniloc an: "Wenn es notwendig sein sollte, werde ich Unmengen an Geld [für Anwaltskosten] ausgeben, nur um sicherzugehen, dass sie keinen Cent von uns bekommen."

Klage von Bethesda
Dies ist nicht die erste Klage gegen Mojang. Bereits vergangenen August klagte das Spielestudio Bethesda Mojang auf Unterlassung. Deren Titel "Scrolls" verletzte angeblich die Markenrechte der beliebten "The Elder Scrolls"-Spielereihe, zu denen unter anderem die Titel Morrowind, Oblivion und Skyrim zählen. Im März erreichten die beiden Studios allerdings eine außergerichtliche Einigung, in der Mojang die Namensrechte erhalten blieben.

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