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DIY
12/17/2012

Pi Store: App Store für Raspberry Pi gestartet

Softwaredownloads für den Raspberry Pi sollen mit dem Pi Store deutlich einfacher fallen. Auf der neuen Plattform sind Spiele, Office Suites und selbst entwickelte Programme von jungen Raspberry Pi-Nutzern zu finden. Kindern soll vor allem ein Anreiz gegeben werden, mit ihren Applikationen Geld zu verdienen.

Die Raspberry Foundation hat den Start des Pi Store angekündigt, über den Software-Entwickler ihre Applikationen, die für den Raspberry Pi angepasst wurden, vertreiben können. Derzeit finden sich erst 2 Titel im Store, darunter die Office-Suite LibreOffice, ein Streaming-Client für Spotify sowie das Strategiespiel FreeCiv. Mit dem Multiplayer-Titel Iridium Rising findet sich auch ein "Raspberry Pi"-exklusiver Titel im Line-Up des Pi Store.

Anreiz für Kinder
Der Store soll allerdings nicht als Distributionsplattform für Entwickler-Studios dienen, sondern vornehmlich Kinder und Jugendliche ansprechen, die ihre Programme so mit der Community teilen können. "Es ist schwer, einem Kind zu erklären, dass es später viel Geld verdienen wird, wenn es hart arbeitet. Wenn man bereits jetzt etwas Geld damit verdienen kann, fällt das Lernen deutlich leichter.", sagt Raspberry-Präsident Eben Upton gegenüber der Zeitschrift IT Pro.

Spenden sind möglich
So sollen die Gewinner des "Summer Programming Contest", einem Wettbewerb der Raspberry Foundation, ihre Einreichungen auf dem Store anbieten. Das Bezahlmodell ist simpel und in die beiden Modi Kostenlos und Kostenpflichtig unterteilt. Doch auch mit kostenlosen Programmen kann Geld verdient werden, da es ein Spenden-Modell gibt, bei dem jeder Nutzer dem Entwickler eine beliebige Summe überweisen kann. Neben Apps wird auch künftig das MagPi, das offizielle Magazin der Raspberry Foundation, über den Pi Store vertrieben.

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