Googles Baukasten-Smartphone Project Ara während der Entwicklerkonferenz I/O

© Screenshot

Modulares Smartphone
01/15/2015

Project-Ara: Google zeigt Prototypen Spiral 2

Bei der Entwicklerkonferenz zu Project Ara hat Google einen neuen Prototypen angekündigt. 2015 soll ein Pilot starten, bei dem festgestellt werden soll, was Kunden wählen.

Am Mittwoch fand die Entwicklerkonferenz zum Project Ara statt. Das Projekt rund um den modularen Smartphone-Baukasten ist damit einen Schritt näher dran, tatsächlich realisiert zu werden. Google will mit dem Projekt das Hardware-Software-Ökosystem demokratisieren. Nutzer sollen selbst entscheiden können, wie ihr Smartphone aussieht und welche Komponenten es beinhaltet.

Google Project Ara

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Unendliche Möglichkeiten

Ein zweiter Akku im Smartphone ist ebenso möglich wie ein vollwertiger Lautsprecher für Audio-Fans. Der Preis hängt dann am Ende auch von der Konfiguration ab. Vertrieben werden soll Project Ara über den Ara Marketplace, doch man spreche auch mit Netzbetreibern, hieß es bei der Entwicklerkonferenz. Das Smartphone soll dank seiner Flexibilität dann auch bis zu sechs Jahre halten, wie Projektchef Paul Eremenko erzählt.

Derzeit gibt es mit Spiral 2 einen aktuellen Prototypen, doch an Spiral 3 wird bereits gearbeitet. Der Nachfolger soll im zweiten Quartal 2015 fertig sein und über einen Quad-Core-A7-Prozessor von Rockchip verfügen. Nvidia ist ebenfalls als Prozessorpartner dabei. Spiral 3 soll dabei mit den aktuellen Top-Smartphones mithalten können, 20 bis 30 Module sollen bis zum zweiten Quartal 2015 verfügbar sein. Wichtig ist auch, dass der Akku bei Project Ara bei vollem Betrieb ausgewechselt werden kann.

Test am echten Markt

Im Jahr 2015 soll ein Pilotprojekt in Puerto Rico starten, mit dem ausgetestet werden soll, wie Interessenten mit der Auswahl umgehen, damit das modulare Baukasten-Smartphone in einem realistischen Preisbereich bleibt. Laut den Project Ara-Verantwortlichen könne so etwas nur auf einem „echten Markt“ in Erfahrung gebracht werden.

Puerto Rico wurde deshalb ausgewählt, weil es sich dabei um einen „sehr mobilen Ort“ handelt, an dem mehr als 75 Prozent der Smartphone-Nutzer das Mobilgerät dafür nutzen, um aufs Internet zuzugreifen. Wann genau Project Ara auf anderen Märkten startet, wollte der Projektleiter nicht bekannt geben. Möglich sei aber, dass es „sehr schnell“ gehe, weil es schnell voranschreite.

Google hat zudem wie berichtet die Spezifikationen für Project Ara festgelegt. Neue Entwicklertools stellen Standards für das modulare Smartphone auf.