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Project Tango

Project Tango: Google bringt Tablet mit 3D-Sensoren

Google treibt die Entwicklung eines Tabletcomputers mit 3D-Technologie und Bewegungssteuerung voran. Demnächst sollen Prototypen des Modells an Entwickler gehen, wie der US-Internetkonzern am Donnerstag mitteilte. Diese könnten dann Apps programmieren, die auf die neue Möglichkeit der Dreidimensionalität zurückgreifen - und zum Beispiel über die Kamera die Oberfläche von Dingen in der Umgebung erkennen.

Das Tango-Tablet ist laut Engadget mit einem 1080p-Display und Stock Android 4.4 KitKat ausgestattet. Im Inneren arbeitet ein NVIDIA Tegra K1 Quad-Core-Chip, gemeinsam mit vier GB Arbeitsspeicher und einem internen Flash-Speicher von 128GB. Als Anschlüsse sind USB 3.0, micro-HDMI, Bluetooth LE sowie LTE mit dabei.

Um an ein Tablet zu kommen, muss man sich erst auf der Tango-Webseite bewerben. Wird man auserwählt, kostet das Gerät 1.024 Dollar (rund 750 Euro). Wann die Geräte genau ausgeliefert werden sollen, ist unklar. Denkbar ist gegen Ende des Jahres. Es wäre außerdem möglich, dass Google das Gerät im Rahmen der Entwicklerkonferenz Google I/O präsentiert.

Project Tango wird von Johnny Chung Lee geleitet, der auch an der Entwicklung von Microsofts Kinect beteiligt war und 2011 zu Google wechselte, wo er bei der Advanced Technology and Projects (ATAP) Gruppe tätig ist. Die Arbeit an dem Tablet ist Teil des Projekts Tango. Ziel sei es, mobilen Endgeräten ein „Verständnis von Raum und Bewegung“ zu geben, schrieb Lee auf der entsprechenden Webseite. Im Februar hatte Google bereits ein Smartphone vorgestellt, das über spezielle Sensoren das Innere eines Zimmers dreidimensional rekonstruieren kann.

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