Produkte
04.08.2012

RIM-CEO: "Wir haben über Android nachgedacht"

Thorsten Heins, CEO des BlackBerry-Herstellers RIM, sprach in einem Interview mit einer britischen Zeitung unter anderem über die Pläne des Unternehmens mit Android. Demnach hat man sich bereits früh gegen Googles Betriebssystem und für BlackBerry 10 entschieden, das womöglich erstmals an andere Hersteller lizenziert wird.

Der aktuelle CEO des BlackBerry-Herstellers RIM, Thorsten Heins, hat in einem Interview mit der britischen Tageszeitung "The Telegraph" eine interessante Äußerung getätigt. Demnach dachte das kanadische Unternehmen zu einem Zeitpunkt ernsthaft darüber nach, Googles Betriebssystem auf seine Plattform zu übertragen. Doch ähnlich wie bei Nokia fiel die Entscheidung mit Blackberry 10 auf eine eigene Lösung, da man sich "nicht ausreichend von den Mitbewerbern differenzieren" könne.

Lizenzierung durch Drittanbieter möglich
Auch seien so Dienste wie BlackBerry Mobile auf Android nicht möglich gewesen, diese seien aber nach wie vor eine der "größten Stärken" von BlackBerry. Die Zukunft des lange verzögerten Betriebssystems BlackBerry 10 sieht Heins sehr optimistisch, obwohl BlackBerry erstmals mit der langen Tradition der Tastatur-Smartphones bricht und ein Smartphone mit Touchscreen veröffentlichen wird.

"Wir haben einfach nicht die Mittel, um gegen Mitbewerber anzutreten, die 60 verschiedene Geräte pro Jahr veröffentlichen. Wir müssen uns von ihnen unterscheiden und eine zielgerichtete Plattform bieten." Demnach laufen, wie auch bereits in mehreren Medien verlautbart wurden, erstmals Gespräche, die BlackBerry-Plattform auch an andere Hersteller zu lizensieren.

Mehr zum Thema

  • Kodak verliert Patentklage gegen Apple und RIM
  • Patente: RIM muss 147 Millionen Dollar zahlen
  • Blackberry-Hersteller verkauft Privatjet
  • Verspätete Geräteserie: RIM drohen Klagen