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05/03/2012

RIM-Chef: Weiterhin Blackberrys mit Tastatur

Das Smartphone des US-amerikanischen Herstellers RIM soll es auch weiterhin mit der markanten Tastatur geben. Zuletzt gab es Gerüchte über ein Ende des klassischen Designs, nachdem ein Prototyp vorgestellt wurde, der nur über einen Touchscreen verfügte.

Künftige Modelle von Blackberry-Smartphones soll es weiterhin auch mit Tastaturen geben. Das betonte der Chef des Anbieters RIM, Thorsten Heins, nachdem

für wilde Spekulationen gesorgt hatte. Denn das Gerät, das bei einer Blackberry-Konferenz an Software-Entwickler verteilt wurde, hatte nur einen großen Touchscreen-Bildschirm und nicht die typische Blackberry-Tastatur.

Nur Prototypen
RIM hatte allerdings von Anfang an eingeschränkt, dass vom Aussehen der Prototypen keine Schlüsse über die fertigen Geräte gezogen werden sollten, die im späteren Jahresverlauf erwartet werden. Zugleich kündigte Heins am vor US-Journalisten eine Version des Tablet Computers Playbook mit dem schnellen LTE-Datenfunk an.

RIM unter Druck
RIM (Research In Motion) setzt auf ein neues Betriebssystem, um

für seine Blackberrys zu stoppen. Nach wiederholten Verzögerungen sollen erste Geräte für die Plattform Blackberry 10 bis Jahresende verfügbar sein. Die vor allem auf mobile E-Mail und sichere Unternehmenskommunikation ausgerichteten Blackberrys waren unter den Pionieren im Smartphone-Markt, wurden jedoch zuletzt von Apples iPhone und Geräten des Google-Betriebssystems Android abgehängt. Im vergangenen Quartal halbierte sich der Anteil der Blackberrys am Smartphone-Markt nach Zahlen der Marktforschungsfirma IDC auf 6,7 Prozent. Der einstige Siemens-Mobilfunkmanager Heins soll die Wende schaffen.

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