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04/14/2011

Safari bekommt Do-not-Track-Funktion

Einführung soll mit der OS X Version Lion im Sommer erfolgen

Nach Internet Explorer und Firefox soll nun auch Apples Browser Safari die Privatsphäre im Web besser schützen. Laut dem Wall Street Journal enthält die Vorabversion des Mac-Betriebssystems OS X Lion eine entsprechende Funktion. Damit sollen Tracking-Cookies, die das Surfverhalten des Nutzers speichern, zur Auswertung online an Werbefirmen weitergeben und so personalisierte Werbung ermöglichen, blockiert werden. Lion soll diesen Sommer verfügbar sein.

Die „Do-not-Track“-Funktion basiert auf einer Technik, die bei Webseiten, die Tracking-Cookies verteilen, anfragt dies zu unterlassen. Damit das funktioniert, müssen die Online-Werbe-Netzwerke die Funktion unterstützen – was bisher kaum der Fall ist. Die US-Handelsbehörde zeigte im Dezember vergangenen Jahres Bestrebungen, die Do-not-Track-Unterstützung gesetzlich vorzuschreiben. Das Thema wurde auch vom US-Kongress aufgegriffen. Die Senatoren Kerry und McCain legten einen Privatsphäre-Gesetzesentwurf vor, der allerdings eine deutlich gekennzeichnete Möglichkeit zur Deaktivierung (opt-out) des Trackings bevorzugt, anstatt einer Software-Lösung, die das Tracking erst gar nicht zulässt.

Eine andere Möglichkeit das Tracking zu verhindern sind Sperrlisten, die die Installation des Cookies verhindern. Dies ist etwa in Microsofts Internet Explorer 9 möglich. Für Googles Browser Chrome kann das Addon „Keep My Opt-Outs“ heruntergeladen werden, das Nutzern erlaubt sich vom Tracking von verschiedenen Werbe-Netzwerken abzumelden. Opera bietet derzeit noch keine Do-not-Track oder ähnliche Lösungen an.

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