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09/26/2019

Samsung Galaxy Fold wieder nach einem Tag kaputt

Dieses Mal dauerte es 27 Stunden, bis das faltbare Display des 2100 Euro teuren Geräts schadhaft wurde.

Samsungs Falt-Handy steht unter keinem guten Stern. Während das Galaxy Fold im April bei einigen Technologie-Journalisten nach nur einem Tag kaputt ging und daraufhin zurückgezogen wurde, wagte Samsung nun einen weiteren Versuch. Auch die futurezone bekam das überarbeitete Gerät auf der IFA in Berlin kurz in die Finger. Aus den USA kommt nun aber ein Bericht, der den Samsung-Verantwortlichen vermutlich schlaflose Nächte bereiten dürfte.

Schimmernder Fleck im Display

So berichtet Techcrunch-Redakteur Brian Heater, dass sein Galaxy Fold bereits nach dem ersten Tag einen seltsamen Fleck im Display vorweist. Wie er in einem Foto dokumentiert, ist der in verschiedenen Farben schimmernde Klecks plötzlich zwischen den beiden Schmetterlingsflügeln aufgetreten, die Samsung als Hintergrundbild verwendet. Heater zufolge ist das Fold weder auf den Boden noch ins Wasser gefallen oder war sonstigen Gewalteinwirkungen ausgesetzt.

Er habe den ca. 1 Zentimter großen Fleck bemerkt, als er das Telefon 27 Stunden, nachdem er es zum ersten Mal eingeschaltet habe, aus der Hosentasche zog. Der Journalist vermutet, dass es an der Stelle passiert sein könnte, an der er das Gerät mittels seiner Finger zusammenfaltete. Auch wenn der Fehler nicht so dramatisch sei wie bei den Geräten der ersten Tranche, sei das Ganze dennoch kein schöner Anblick.

Ironischerweise zählte der Techcrunch-Redakteur zu den Testern im April, bei denen das Gerät tadellos über mehrere Tage funktionierte. Mittlerweile legt Samsung eine Liste an Warnungen bei, dass man bei der Benutzung des Geräts sehr vorsichtig sein soll. Fairerweise hält Heater auch fest, dass es wie bei jedem elektronischem Gerät einfach nur Zufall sein könne, dass der Fehler aufgetreten sei.

Samsung prüft das Gerät

Angesichts der unrühmlichen Vorgeschichte wolle er den Umstand aber thematisieren, bevor das Fold am Freitag in den USA in den Handel komme. Samsung hat das Gerät zu einer genauen Inspektion wieder eingesammelt. Sobald Geräte an Privatkunden ausgeliefert werden, wird sich zeigen, ob es sich dabei um eine weitere umfassende Hardware-Schwachstelle handelt.