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29.01.2017

Smartphone-Aufsatz zeigt Echtzeit-Video von Sperma

Der Selbsttest Yo macht aus der Smartphone-Kamera ein Mikroskop, um die männliche Zeugungsfähigkeit zu analysieren und beurteilen.

Wenn es nach Filmen und TV-Serien geht, ist das Testen der männlichen Zeugungsfähigkeit für den Betroffenen fast immer peinlich und für die Zuschauer meistens lustig. Mit der Panik vor der ominösen Ejakulationskammer will Yo Geld verdienen.

Hinter Yo steckt ein Selbsttest für zuhause. Dieser stellt die Motilität (Beweglichkeit) der Spermien und die Spermienkonzentration fest.

Dazu wird eine Probe des Spermas auf einen Teststreifen gegeben. Der Teststreifen kommt schließlich in den mitgelieferten Smartphone-Aufsatz. Dieser macht aus der Kamera und dem LED-Licht des Handys ein Digitalmikroskop.

In der App wird ein Echtzeit-Video der Spermien gezeigt, in das man auch hineinzoomen kann. Ein Algorithmus berechnet die Motilität und Konzentration der Spermien und verrät dem User, ob alles in Ordnung ist oder die Zeugungsfähigkeit möglicherweise eingeschränkt ist.

Voruntersuchung

WieThe Vergeberichtet, könnte Yo durchaus sinnvoll sein. Laut John Amory, der sich auf die männliche Zeugungsunfähigkeit spezialisiert hat, könnte man sich damit auf den Besuch beim Facharzt vorbereiten. Laut ihm geht die Zeugungsunfähigkeit in 40 Prozent der Fälle vom Mann aus. Weiß man durch Yo, dass die Motilität des Mannes eingeschränkt ist, kann der Facharzt gezielt weitere Untersuchungen vornehmen. Dies könnte der Frau einige unangenehme und möglicherweise unnötige Tests ersparen.

Yo soll ab dem 31. Jänner um 50 US-Dollar vorbestellt werden können. Die Lieferung soll im Februar erfolgen. Ein Yo-Set enthält Utensilien für zwei Tests. Nachfüllpakete, um weitere Tests zu machen, werden derzeit nicht angeboten.