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Batterien

Sony bastelt an Akkus mit 40 Prozent mehr Kapazität

Die Verbesserung der Energiedichte in Akkus ist die Bestrebung vieler Unternehmen weltweit. Wie Nikkei berichtet, bastelt auch Sony an der Entwicklung neuer Batterien, die um bis zu 40 Prozent leistungsfähiger als derzeit gebräuchliche Lithium-Ionen-Akkus sein sollen. Diese Akkus will Sony bis zum Jahr 2020 auf den Markt bringen. Zunächst sollen sie in Smartphones eingesetzt werden.

Möglich wird die erhöhte Kapazität durch die Verwendung neuer Materialien. Sony will etwa eine Schwefelverbindung als Elektrodenmaterial verwenden (Lithium-Schwefel-Batterien, Li-S). Außerdem arbeitet das japanische Unternehmen an dem Austausch von Lithium durch Magnesium (Magnesium-Schwefel-Batterien, Mg-S). Dieses Material ist in wesentlich größeren Mengen auf der Erde vorhanden.

Wie Engadget berichtet, könnte dies günstigere Akkus, die länger haltbar sind, zur Folge haben. Außerdem sollten Magnesium-Schwefel-Batterien (Mg-S) sicherer im Vergleich zu Lithium-Ionen-Batterien sein. Lithium-basierte Batterien degenerieren im Lauf der Zeit.

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