© Thomas Prenner

CES 2012
01/11/2012

Sphero: Ferngesteuerter Ball für Smartphones

Die futurezone hat auf der Consumer Electronics Show eine Runde mit Sphero gedreht. Der ferngesteuerte Ball lässt sich mittels iOS- und Andoid-App kontrollieren – auch die Farbe kann aus der Ferne geändert werden.

Man könnte damit eine selbst gebaute Hindernisbahn bewältigen, die Katze ärgern, oder ihn als etwas zu auffälligen Spionagetool einsetzen. Sphero ist ein Ball, der über eine iOS oder Android-App ferngesteuert wird. Außerdem hat er eine Kamera eingebaut, mit der er Fotos aufnehmen kann, die dann am Smartphone angezeigt werden.

Die Verbindung zwischen Smartphone und Sphero wird per Bluetooth hergestellt. Damit ist eine Reichweite von bis zu 15 Metern möglich. Der Ball hat einen Durchmesser von 74mm und wiegt 168 Gramm. Im Inneren sind LED-Lichter verbaut. Per App kann so die Farbe gewählt werden, in der Sphero leuchten soll.

Hands-On Video mit Sphero

Der Akku wird über eine Induktions-Ladeschale aufgeladen. Die Ladezeit beträgt 180 Minuten, danach kann Sphero gut eine Stunde bei voller Geschwindigkeit (ca. ein Meter pro Sekunde) fahren. Sphero nutzt eine offene Schnittstelle, so können Drittanbieter Apps für Sphero machen. Der Hersteller wird zum Start (Ende Jänner, ca. 129 US-Dollar) mehrere Apps anbieten, darunter auch ein Golf-Spiel und eine App, bei der am Bildschirm eine Linie mit dem Finger gemalt wird, die Sphero dann nach fährt.

Im Hand-On machte das Steuern von Sphero Spaß, die Kommandos wurden ohne Verzögerung umgesetzt. Die Steuerung ist präzise, schon nach ein paar Minuten kann man den Ball mit hoher Geschwindigkeit über Rampen und andere Hindernisse flitzen lassen. Über eventuelle Schäden muss man sich dabei keine großen Sorgen machen. Der Ball ist laut dem Hersteller sehr stabil und hat auch im Test mehrere Fußtritte von Journalisten, die während des Hands-On Sphero übersehen haben, problemlos weggesteckt.

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