Der Tesla Roadster war das erste Serienfahrzeug des US-Unternehmens, einen Nachfolger soll es frühestens 2019 geben

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Elektroauto
09/02/2015

Tesla Roadster bekommt Reichweiten-Upgrade

Das Elektro-Sportauto wird zwar nicht mehr hergestellt, aber weiter von Tesla gepflegt. Für 29.000 US-Dollar bekommen Roadster-Fahrer nun eine neue Batterie spendiert.

Mit dem Tesla Roadster hat 2008 alles begonnen. Der bekannte Elektroauto-Hersteller feierte mit dem ersten Serienauto große Erfolge, stellte die Produktion des Sportwagens aber 2012 ein. Das bedeutet aber nicht, dass Tesla auf sein Debüt-Fahrzeug vergisst. Ende 2014 kündigte Tesla-CEO Elon Musk an, dass es für Roadster-Besitzer ein Upgrade geben würde. Das bringt das Fahrzeug auf die Version 3.0, soll aber weit mehr als nur ein Software-Upgrade sein. Tesla baut dafür das halbe Fahrzeug um und tauscht unter anderem die Batterie aus.

Bis zu 400 Meilen mit einer Ladung

Nun ist zumindest das Batterie-Upgrade verfügbar, die versprochene Verbesserung der Aerodynamik und des Rollwiderstandes wird vorerst nicht angeboten. Der neue Akku hat 40 Prozent mehr Kapazität, ist allerdings auch etwas schwerer. Das soll die Reichweite um zumindest 35 Prozent erhöhen. Wird der Roadster mit allen versprochenen Upgrades ausgestattet, kann er "unter bestimmten Umständen" bis zu 640 Kilometer (400 Meilen) weit mit einer Ladung fahren. Üblicherweise schafft der Roadster lediglich 394 Kilometer (245 Meilen).

Teurer Tausch

Jetzt wurde aber auch der Preis für das Batterie-Upgrade bekannt. 29.000 US-Dollar werden für den Tausch fällig, 5.000 US-Dollar müssen im Vorhinein bezahlt werden. In Anbetracht des Kaufpreises des Roadsters - das Basis-Modell kostete 112.000 Euro - durchaus leistbar für Tesla-Fans. Das Unternehmen verdiene selbst nichts am Upgrade-Paket. Laut Tesla dauert der Umbau lediglich einige Tage, allerdings zahlt sich früh reservieren aus: Von der neuen Batterie können lediglich zwei bis drei Stück pro Woche produziert werden.