Produkte 15.07.2016

Tesla widerspricht Unfall-Fahrer: "Autopilot war aus"

© Bild: Werk

Bei einem weiteren Crash, für den der Tesla-Autopilot verantwortlich gemacht wurde, soll der Fahrer gelogen haben. Das behauptet zumindest Tesla mit Hinweis auf die Logs.

Nach Bekanntgabe des ersten tödlichen Unfalls mit aktiviertem Autopiloten in einem Tesla-Auto waren weitere Zwischenfälle bekannt geworden. Ein Mann hatte in der Öffentlichkeit behauptet, er sei ebenfalls mit Autopilot-Funktion unterwegs gewesen, als der Wagen von der Straße abkam und sich überschlug. Dem widersprach Tesla-Chef Elon Musk nun auf Twitter. Die im Fahrzeug gespeicherten Log-Einträge würden zeigen, dass der Autopilot ausgeschaltet war.

Autopilot hätte Crash verhindert

Musk, der zuletzt mit wenig diplomatischen Aussagen auffiel, ging noch einen Schritt weiter und schrieb, dass der Crash gar nicht passiert wäre, wenn der Autopilot eingeschaltet gewesen wäre. Unmittelbar nach Bekanntgabe des Vorfalls hatte Tesla noch erkärt, man könne die Behauptung nicht überprüfen, weil das Auto per Funk keine Daten übermittelt habe - vermutlich wegen beschädigter Antenne. Musk zufolge haben Tesla-Mitarbeiter nun aber Zugriff auf das Wrack und somit auf die Onboard-Systeme erhalten.

Die Auswertung habe klar ergeben, dass der Autopilot deaktiviert war. Der Mann habe vielleicht nicht bemerkt, dass er es manuell ausgeschaltet habe. Das System gebe in diesem Fall aber ein lautes Audiosignal und eine visuelle Warnung ab, antwortete Musk auf die Frage eines Twitter-Users, warum der Mann gelogen habe.

( futurezone ) Erstellt am 15.07.2016