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21.11.2016

Test: Surface Book ist besser als das neue MacBook Pro

In einem ausführlichen Test wurde das neue MacBook Pro mit dem Surface Book verglichen. Der Sieger ist eindeutig.

Während das lang erwartete Re-Design des neuen MacBook Pro eher enttäuschte Reaktionen hervorrief, sorgte auf der anderen Seite das Microsoft Surface Book für positive Rezensionen. In einem ausführlichen Test, der von Business Insider durchgeführt wurde, zeigt, warum der Microsoft-Laptop gegenüber seiner Konkurrenz aus Cupertino die Nase vorne hat.

Preislich sind die beiden Geräte je nach Konfiguration ziemlich gleich auf. In den jeweiligen Webshops der Hersteller ist das Surface Book ab 1649 Euro zu haben, das MacBook Pro ab 1699 Euro. In der 13-Zoll-Variante, mit einem Intel Core i5 Prozessor, einer 256 GB großen SSD sowie acht GB RAM kostet das MacBook Pro 1699 Euro, das Surface Book jedoch 2069 Euro. Mit einem etwas leistungsfähigeren Prozessor kommt das MacBook dann auch gleich auf 2000 Euro.

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Die bessere Ausgangssituation hat allerdings das Surface Book, da es neben der Verwendung als Notebook auch als vollwertiges Tablet genutzt werden kann. Im Preiskampf wertet Business Insider das als Sieg für das Surface Book wertet.

Screen, Prozessor und Akku

Ganz ähnlich sieht das Urteil beim Bildschirm-Vergleich aus. Während beide Geräte bei der Darstellung einwandfrei seien, bietet der Touchscreen samt Stifteingabe beim Microsoft-Laptop wieder mehr Funktionen. Obwohl Apple beim Re-Design das Touch-Panel vergrößert hat und die Funktionstasten durch eine berührungsempfindliche Touch-Bar ersetzt hat, können diese Eingabemöglichkeiten nicht mit Touchscreen und Stylus-Stift mithalten, urteilt Business Insider.

Bei der Leistungsstärke und der Ausdauer des Akkus gibt der Test wiederum Microsoft den Zuschlag. Das Surface Book habe mehr Grafik-Leistung was gerade bei Kreativarbeitern ein großer Vorteil sei. Bei der Akku-Ausdauer gibt es keinen eindeutigen Sieger. Denn dabei komme es sehr stark darauf an, zu welchem Zweck man das Gerät verwendet.

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Anschlüsse

Bei den Anschlussmöglichkeiten ist es dafür umso eindeutiger. Das MacBook Pro hat gegenüber seinen Vorgängern sämtliche Anschlüsse über Bord geworfen und verfügt nur mehr über zwei USB-C-Anschlüsse sowie einer 3,5mm Kopfhörerbuchse. Will man also irgendein Gerät anschließen, das keinen USB-C-Anschluss hat, benötigt man einen Adapter. Das Surface Book im Gegenzug ist mit SD-Card-Reader, zwei USB-Ports, einen Mini-Display-Port und ebenfalls einen Kopfhöreranschluss ausgestattet.

Am Ende bleiben nur mehr das Betriebssystem und die Verarbeitung der Hardware übrig. Ob Windows 10 oder MacOS Sierra kommt wohl am ehesten auf die persönlichen Präferenzen an. Bei der Verarbeitung wird es wohl schwierig Apple in die Schranken zu weißen. MacBook Pros wirken äußerst stabil. Hier kommt Microsoft mit seinem Surface Book nicht ran. Es ist auch von der Verarbeitung her völlig anders aufgebaut, da es sich eben um ein 2-in-1-Gerät handelt.