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TweetDeck: Neue Version gibt Vollgas

Die Produktionen des britischen Entwicklers Iain Dodsworth sind heiß begehrt: Millionen Twitterati schreiben ihre Kurznachrichten auf PC und Mac in die TweetDeck-Software, und auch auf Smartphones wird die App mit dem gelben Logo immer populärer. Zuerst wollte Uber Media TweetDeck übernehmen, dann klopfte Jack Dorsey höchstpersönlich an und bot 40 bis 50 Millionen Dollar für das Mini-Programm.

iPhone-Nutzern steht seit kurzem "TweetDeck 2.0" zum kostenlosen Download zur Verfügung. Die neueste Version bringt einen gehörigen Schub, allerdings sind viele Einstellungsmöglichkeiten zu gut versteckt.

Pro:
+ TweetDeck ist, das werden alle Nutzer der älteren Version sofort bemerken, sehr schnell geworden. Timeline, Mentions, Direct Messages - alle Kolumnen laden sehr sehr flott.
+ Die Tastatur wechselt automatisch ins Querformat, früher musste man einen Button dafür drücken.
+ Neue Kolumen lassen sich über einen Klick auf den +-Button sehr schnell anlegen.

Contra:
-
Um in die Einstellungen für die einzelnen Kolumen zu gelangen, muss man den Trick mit der "Pinch"-Geste kennen. Erst, wenn man am Display zwei Finger zusammenzieht (wie beim Zoomen auf Google Maps), bekommt man Zugriff.
- Auch der URL-Shortener ist gut versteckt: Um eine URL zu kürzen, muss man lange auf die Web-Adresse drücken und dann die entsprechende Option klicken. Verwendet wird j.mp.
- Um zwischen den Bilder-Diensten YFrog, TwitPic und Mobypicture zu wechseln oder den Tweet-Verlängerer Deck.ly auszuschalten, muss man in die iPhone-Einstellungen wechseln.

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Jakob Steinschaden

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