Produkte
17.05.2013

US-Kongress will Infos zu Google Glass

Mitglieder der US-Regierung haben an Google einen offenen Brief geschrieben, in dem sie verschiedene Fragen zu Glass im Bezug auf Privatsphäre stellen. Das Schreiben wurde von demokratischen und republikanischen Abgeordneten unterzeichnet.

In dem Brief heißt es unter anderem: „Weil Google Glass noch nicht veröffentlicht wurde, sind wir uns noch nicht sicher, welche Pläne Google hat, Funktionen zum Schutz der Privatsphäre in das Produkt zu integrieren. Es gibt noch eine Reihe von unbeantworteten Fragen, die wir teilen“.

Eine konkrete Frage ist, wie Google verhindern will, dass Glass Daten des Nutzers ohne dessen Zustimmung sammelt. Die Abgeordneten wollen auch wissen, wie die Privatsphäre derer geschützt wird, die die Brille nicht tragen, aber durch sie gefilmt und fotografiert werden könnten. Auch soll beleuchtet werden, inwieweit Glass Gesichtserkennung einsetzt und welche Kriterien Google anwendet, wenn es um die Zulassung neuer Glass-Apps geht. Die Politiker erwarten sich eine Antwort von Google bis spätestens 14. Juni.

Einrichtungen, wie Bars, Casinos und Strip-Clubs haben bereits im Vorfeld angegeben, dass sie das Tragen von Glass in ihren Einrichtungen nicht tolerieren wollen. Glass wird derzeit nur an Software-Entwickler ausgeliefert, die futurezone konnte bereits einen kurzen

durch die Datenbrille werfen.

Mehr zum Thema

  • Hands-on: Ein kurzer Blick durch Google Glass
  • Twitter und Facebook kommen auf Google Glass
  • Neue Sportbrille macht Google Glass Konkurrenz
  • Google zeigt Game-Services und Musikstreaming
  • Google Glass mit Marktpotenzial in Deutschland
  • Medref: Gesichtserkennung für Google Glass