Produkte 21.03.2013

US-Ministerium ersetzt Blackberrys mit iPhones

Kurz nach dem Marktstart der neuen BlackBerry-10-Geräte muss der kanadische Smartphone-Hersteller einen weiteren Dämpfer hinnehmen. Wie ein US-Techblog berichtet, hat das US-Verteidigungsministerium Apple einen Auftrag über 650.000 iOS-Geräte zugeschanzt. Um Kosten zu sparen, wird die BlackBerry 10 Plattform derzeit nicht berücksichtigt.

Wie der Blog electronista berichtet, wird das US Department of Defense 120.000 iPads, 100.000 iPad Minis, 200.000 iPods und 210.000 iPhones bestellen. Die Hälfte dieser Geräte sollen an Truppen und Stützpunkte außerhalb des Pentagons verteilt werden. Laut dem Ministerium sind derzeit noch 470.000 BlackBerry-Geräte in täglichem Gebrauch. Derzeit sind allerdings keine Geldmittel vorgesehen, um auf die neue BlackBerry-10-Plattform umzusteigen.

Fünf nach zwölf für BlackBerry
Der Großauftrag zeigt die Problematik für BlackBerry auf. So bieten die neue Plattform und die neuen Geräte (zum

des Z10) vielversprechende Ansätze. Da aber gerade im für BlackBerry so wichtigen Business-Segment Entscheidungen mit einiger Vorlaufzeit getätigt werden, läuft der Smartphone-Hersteller Gefahr, eine Reihe von wichtigen Kunden zu verlieren.

Anfang November vergangenen Jahres wurde öffentlich, dass etwas das US-Verteidigungsministerium den Exklusiv-Vertrag mit BlackBerry aufkündigt und sein Personal auch mit iOS- und Android-Geräten ausrüsten wird. Erst vergangene Woche steuerte BlackBerry allerdings mit einer Mitteilung entgegen, dass man eine

eines nicht näher genannten Partners zu verzeichnen habe.

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( futurezone ) Erstellt am 21.03.2013