Eine Lücke in der Firmware macht Fritzbox Router angreifbar

© AVM

Sicherheitsupdate
04/20/2014

Viele Fritzbox-User weiterhin ungeschützt

Die schwere Sicherheitslücke bei AVM-Routern bleibt bei vielen Usern bestehen. Schuld ist aber nicht der Hersteller. Vielmehr nehmen die User einfach kein Update vor.

Die vor einigen Monaten bekannt gewordene schwere Sicherheitslücke bei Fritzboxen, für die Hersteller AVM ein Update bereitstellte, kann immer noch bei eine Vielzahl von Geräten ausgenutzt werden. Wie heise Security mittels eines stichprobenartigen Scans im IP-Adressbereich der Deutschen Telekom herausfand, waren 34 Prozent der eindeutig zuordbaren AVM-Routern weiterhin ungepatcht.

Kaum Veränderung

Ein ähnlicher Test einen Monat zuvor hatte 35 Prozent der gescannten Boxen angezeigt, die das Update noch nicht übernommen haben, die Zahl sank also in vier Wochen lediglich um ein Prozent. Die Zahlen besitzen Aussagekraft, da 170.000 Fritzboxen bei dem Scan analysiert wurden. Die Sicherheitsexperten von heise rechnen folglich damit, dass hochgerechnet auf die Gesamtverbreitung nach wie vor Millionen AVM_Router bei entsprechenden Angriffen ungeschützt sind.

Besonders schwer wiegt laut heise, dass auch viele Boxen mit aktiviertem Fernzugriff auf das eigene Netzwerk von Usern nicht aktualisiert wurden. In der Stichprobe waren es immerhin 14.000, also gut 8,5 Prozent aller Boxen. Vor einigen Wochen war die Anleitung zum Hack von Fritzboxen auch im Netz gelandet. Usern wird also weiterhin dringend geraten, ein Update ihrer Router, aber auch AVM-Repeater durchzuführen.

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