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11/26/2013

Xbox One dreht fluchenden Usern das Mikrofon ab

Xbox-Nutzer melden Probleme mit defekten Laufwerken, in Europa gibt es Ärger mit dem HDMI-Output. Microsoft verschenkt Spiele und bringt erste fluchende User zum Schweigen.

Von Usern hochgeladene Videoclips sind Xbox-One-Hersteller Microsoft ein Dorn im Auge. Die Ausschnitte aus den Computerspielen sind oft mit deftiger Sprache untermalt. Das widerspricht den Nutzungsbedingungen von Microsoft und wird anscheinend mit drastischen Maßnahmen sanktioniert. Betroffene Benutzer berichten, dass sie für die Verwendung von Schimpfwörtern 24 Stunden lang keinerlei Sprach-Kommunikation mehr über die Xbox abwickeln konnten. Auch Skype funktioniert dann nicht mehr.

Microsoft betont, dass die Sprachkommunikation zwischen Nutzern, etwa via Skype, aber nicht überwacht wird. Die Startprobleme sind denen von Sonys Playstation 4 sehr ähnlich. Auch der japanische Konzern kämpft mit vereinzelten Hardware-Problemen und musste Inhalte blockieren, weil einige Nutzer das Video-Feature der Konsole nutzern, um Clips von unzüchtigem Verhalten hochzuladen, wie US-Medien schreiben.

Blu-ray-Probleme und Flimmern

Einige Käufer von Microsofts neue Konsole berichten zudem von Ärger mit dem Blu-ray-Laufwerk der Konsole, das in wenigen Fällen knarzende Geräusche von sich gibt und nicht funktioniert. Microsoft hat die Probleme eingestanden und verspricht den Betroffenen neben Ersatzkonsolen auch einen Download-Gutschein für einen Launch-Titel von Microsoft-Studios, wie Forbes berichtet.

Europäische Nutzer der Xbox One klagen derweil über ein anderes Dilemma: Sie berichten von zitternder Bildausgabe, wenn das Fernsehsignal durch die Xbox geschleift wird. Einige Nutzer vermuten bereits, dass die HDMI-Ausgänge der Konsolen auf 60 Hertz, den US-Standard, getaktet sind. In Europa werden 50 Hz verwendet, eine "Übertaktung" führt zu Symptomen, die sich mit den von den Nutzern beschriebenen Problemen decken. Microsoft hat sich noch nicht offiziell geäußert, scheint aber an dem Problem zu arbeiten, wie theregister berichtet.