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Rüstung Britisches Militär gibt Laserwaffe in Auftrag.

Das US-Militär testet auf dem Kriegsschiff USS Ponce bereits seit drei Jahren Laserkanonen.
Das US-Militär testet auf dem Kriegsschiff USS Ponce bereits seit drei Jahren Laserkanonen. - Foto: REUTERS/US NAVY
Das britische Verteidigungsministerium hat einen Auftrag in der Höhe von 30 Millionen Pfund für die Entwicklung einer Laserwaffe an ein europäisches Konsortium vergeben.

Das Rüstungskonsortium, dem unter anderem die Firmen BAE Systems und Qintiq angehören, soll nun den Prototypen einer Laserwaffe bauen. Erste Test sollen 2019 stattfinden, berichtet die BBC. Mit dem Protoypen der Laserwaffe wollen die britischen Streitkräfte, das „Potenzial der Technologie“ ausloten, zitiert der britische öffentlich rechtliche Sender Peter Cooper vom britischen Defence Science and Technology Laboratory (DSTL).

Laserwaffen könnten eine effektive Antwort auf bevorstehende Bedrohungen sein, sagte Cooper. Laserwaffen könnten etwa eingesetzt werden, um Drohnen, Flugzeuge, Raketen, Granatwerfer oder Minen außer Gefecht zu setzen.

US-Militär testet seit längerem

Das US-Militär experimentiert bereits seit Jahrzehnten mit Laserwaffen. Zuletzt wurde 2014 das Kriegsschiff USS Ponce mit einer Laserkanone ausgestattet. Die Waffe nahm bei Tests bereits Ziele auf kleineren Boten unter Beschuss und holte auch eine Drohne vom Himmel. 2017 will die US-Armee Laserwaffen auch auf Panzern einsetzen.

Militärexperten sehen den Vorteil von Laserwaffen vor allem darin, dass sie solange die Kühlung und die Energiezufuhr der Waffe gewährleistet sind, kontinuierlich ohne Nachladen eingesetzt werden können. Die geringen Munitionskosten werden als zusätzlicher Vorteil genannt. Ein „Schuss“ mit einer Laserkanone kostet angeblich nicht einmal 60 Cent. Die britische Laserwaffe könnte laut BBC frühestens Mitte der 2020er Jahre zum Einsatz kommen.

(futurezone) Erstellt am 06.01.2017, 11:58

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