© Anne Rayner; Vanderbilt

Vogelperspektive
08/10/2012

Drohne hilft Archäologen bei Ruinenvermessung

Das unbemannte Fluggerät wird in den peruanischen Anden eine ehemalige Stadt einscannen. Mittels dieser Hightech-Methode soll das Kartieren nur wenige Minuten in Anspruch nehmen.

Peruanische Archäologen wollen einen unbemannten US-Flugkörper zur Kartierung von Ruinen in den Anden nutzen. Die rucksackgroße Drohne soll noch diesen Monat über den Überresten der aus dem 16. Jahrhundert stammenden spanischen Kolonialstadt Mawchu Llacta zum Einsatz kommen, wie die Wissenschafter am Freitag mitteilten.

„Mawchu Llacta bildet mit seiner außergewöhnlich gut erhaltenen Gestaltung und Architektur eine ideale Fallstudie", schrieben der Anthropologe Steven Wernke und die Professorin für Ingenieurwesen, Julie Adams von der Vanderbilt-Universität in Nashville im US-Bundesstaat Tennessee. Das Kleinstflugzeug namens Small Unmanned Aircraft Systems (SUAS) wird nach ihren Angaben nur etwa zehn Minuten benötigen, um den 25 Fußballfelder großen Standort auf 4.100 Metern über dem Meeresspiegel zu kartieren.