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Raumfahrt
11/15/2014

ESA will eigenen 3D-Drucker zur ISS schicken

Nach der NASA will nun auch die europäische Raumfahrtbehörde Experimente mit 3D-Druck in der Schwerelosigkeit durchführen. Bereits 2015 soll der Start erfolgen.

Auch die europäische Raumfahrtbehörde ESA will nun einen 3D-Drucker zur Raumstation ISS schicken. Die NASA schickte bereits im September einen 3D-Drucker des US-Herstellers „Made in Space“ zur ISS, seitdem werden damit Experimente in der Schwerelosigkeit durchgeführt. Nun soll der POP3D, der im Auftrag der italienischen Raumfahrtbehörde vom französischen Technologieunternehmen Altran entwickelt wurde, folgen. Der Start wird im Laufe der ersten Jahreshälfte 2015 erfolgen.

Der würfelförmige 3D-Drucker hat eine Kantenlänge von 25 Zentimetern, wiegt knapp 5,5 Kilogramm und soll laut den Entwicklern besonders energieeffizient sein. Er verarbeitet lediglich PLA-Kunststoff und soll vorerst nur Testbauteile produzieren, die nach Abschluss der Mission mit auf der Erde produzierten Bauteilen verglichen werden. In Zukunft soll aber dank 3D-Druck deutlich mehr möglich sein. Die italienische Raumfahrtbehörde möchte vor allem komplexe Bauteile damit im All erschaffen, beispielsweise für die Reparatur an Satelliten.
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