Science
09.06.2016

Forschungsrat kritisiert stagnierende Forschungsausgaben

Der Rat für Forschung und Technologieentwicklung kritisiert in einer Aussendung, dass Österreich, was die Forschungsausgaben angeht, im internationalen Vergleich zurückfällt.

In seiner aktuellen „Empfehlung zur Finanzierung von Forschung und Entwicklung in Österreich“ fordert der Rat für Forschung und Technologieentwicklung eine deutliche Steigerung der Finanzmittel für Bildung, Forschung und Innovation sowie die rasche Erarbeitung des Forschungsfinanzierungsgesetzes. „Die Forschungsquote stagniert bereits im dritten Jahr in Folge bei knapp über drei Prozent. Das von der Regierung selbst ausgegebene Ziel, bis 2020 eine F&E-Quote von 3,76 Prozent erreichen zu wollen, scheint in weiter Ferne“, sagt der Vorsitzende des Rates, Hannes Androsch. Laut WIFO müssten die F&E-Ausgaben von derzeit 10,1 Mrd. Euro auf rund 15 Mrd. Euro im Jahr 2020 steigen, um das Ziel zu erreichen.