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Innovation
05/31/2011

Handy fungiert als Simultanübersetzer

Der japanische Mobilfunker NTT Docomo hat ein Cloud-basiertes, automatisches Service für verschiedensprachige Gesprächsteilnehmer vorgestellt. Die Übersetzung funktioniert sowohl für gesprochene als auch für geschriebene Sprache. In Zukunft könnten Menschen in Echtzeit miteinander telefonieren.

Im Zuge der Technik-Messe "Wireless Japan 2011" stellte der japanische Mobilfunk-Betreiber NTT Docomo einen Cloud-basierten, automatischen Simultanübersetzer vor. Die Anwendung arbeitet in Echtzeit und kann sowohl auf geschriebenen Text als auch menschliche Sprache angewendet werden. Bei einer Demonstration wurde etwa ein Zeitungsartikel auf japanisch vorgelesen und sofort in englischen Text übersetzt. Außerdem konnten eine englischsprachige Dame mit einer Japanerin telefonieren, wobei jede Gesprächsteilnehmerin ihre Sprache gebrauchen konnte, die dann simultan übersetzt wurde.

NTT Docomo bedient sich hier einer Reihe von Technologien aus den Sparten Spracherkennung, Maschinen-Übersetzung und Sprachsynthese und bringt diese auf Echtzeit-Geschwindigkeit. Dennoch hat der automatische Simultanübersetzer noch seine Grenzen: "Spracherkennung ist noch nicht bei hundert Prozent. Damit Kunden sie verwenden können, müssen wir die Erkennungs-Präzision und die Übersetzungs-Präzision noch ein wenig verbessern. Wir wissen nicht, wie lange das dauern wird." erklärt NTT Docomo-Sprecher Atsushi Sato der Technik-Webseite Diginfo.tv.

Für den Mobilfunkbetreiber sei es aber vorstellbar, eine Vorversion für Tester in Umlauf zu bringen, bei welcher man Unschärfen in Kauf nehmen muss. Der Testlauf soll noch in diesem Jahr beginnen.

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