Science
04.06.2014

Internetballon von Google ruiniert Stromleitung

Ein Ballon des Google-Projekts Loon, das Internet in ländliche US-Gegenden bringen soll, ist in einer Stromleitung hängengeblieben und hat für einen Stromausfall gesorgt.

Während Googles Forschungsabteilung X beim Ziel, selbstfahrende Autos auf die Straße zu bringen, gerade einen wichtigen Schritt weitergekommen ist, musste ein weiteres aufsehenerregendes Projekt, "Loon", nun einen kleinen Rückschlag hinnehmen. Wie US-Medien berichten ging beim kontrollierten Absturz eines Ballons, der aus der Stratosphäre entlegene Regionen mit Internet versorgt, etwas schief.

Forschungslabor Google X

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NEW ZEALAND GOOGLE PROJECT LOON

NEW ZEALAND GOOGLE PROJECT LOON

NEW ZEALAND GOOGLE PROJECT LOON

NEW ZEALAND GOOGLE PROJECT LOON

NEW ZEALAND GOOGLE PROJECT LOON

Google-Auto Lexus RX450h

Google Auto

Google Auto Prototyp

Google Auto Prototyp

Google Auto Prototyp

Google Auto Prototyp

google glass

REUTERSSergey Brin, CEO and co-founder of Google, wears a Google Glass during a product demonstration during Google I/O 2012 at Moscone Center in San Francisco, California June 27, 2012. REUTERS/Stephen Lam (UNITED STATES - Tags: BUSINESS SCIENCE TECHNOLO

Google Glass Furstenberg

Umfassende Tests

So streifte der Ballon in Washington State in einer recht dünn besiedelten Ebene eine Stromleitung und sorgte für einen Stromausfall. Neben Neuseeland testet Google die Ballone unter anderem in den USA in Nevada und koordiniert Ballon-Starts wie auch Abstürze mit den Flugbehörden.

Die Ballone sind mit einer Reihe von Sicherheitsmaßnahmen ausgestattet. So öffnen sich Fallschirme, wenn der Ballon zu schnell zu Boden geht. In unmittelbarer Bodennähe kann Google die Flugobjekte aber offenbar nicht wirklich kontrollieren - etwa, wenn Windstöße den Ballon aus der Bahn werfen. Google hat den Absturz bestätigt.