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Ortung Japan stellt eigenes GPS-System fertig.

Die Trägerrakete, die den letzten Satelliten für das japanische GPS ins All befördert
Die Trägerrakete, die den letzten Satelliten für das japanische GPS ins All befördert - Foto: REUTERS/KYODO
Der japanische GPS-Konkurrent soll zentimetergenaue Ortung erlauben und reduziert die Abhängigkeit vom amerikanischen System.

Japan hat für ein eigenes hochpräzises Ortungssystem einen weiteren Satelliten erfolgreich ins All geschickt. Eine Trägerrakete vom Typ H-2A hob am Dienstag mit dem Michibiki Nummer 4 genannten Satelliten vom Raumfahrtbahnhof Tanegashima in der südwestlichen Provinz Kagoshima ab. Er ist der letzte von vier Satelliten zum Aufbau einer verfeinerten Form des satellitengestützten GPS-Standards japanischer Bauart. Bislang hing die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt von einem amerikanischen GPS-Netzwerk ab.

Auf Zentimeter genau

Mit seinem selbstentwickelten System will Japan die Fehlerspanne bei der Ortung im eigenen Land auf wenige Zentimeter reduzieren. Damit erhalten unter anderem Nutzer von Smartphones noch genauere Informationen bei der Suche nach Standorten mit Karten-Apps. Solche Daten können zudem für Navigationsgeräte in Autos, für Drohnen oder von unbemannten Traktoren verwendet werden.

(dpa) Erstellt am 10.10.2017, 07:45

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