© North Carolina State University

Medizinische Forschung

Kotz-Maschine hilft Forschern im Kampf gegen Viren

Genauer gesagt wollen die Forscher feststellen, welcher Anteil an Flüssigkeit beim Erbrechen zu Aerosol, also in der Luft schwebenden Partikeln, umgewandelt wird. Zu diesem Zweck haben sie eine Maschine entworfen, bei der Flüssigkeit stoßartig in einen Container ausgeworfen wird, berichtet CNet. Zur besseren Veranschaulichung wurde der Flüssigkeitsöffnung ein Gesicht aus Ton verpasst.

Kotz-Maschine der North Carolina State University

Wie die Forscher der Universität von North Carolina herausfanden, wandelt sich beim Erbrechen nur ein winziger Teil der Flüssigkeit in Aerosol um: 0,02 Prozent. Dieser Anteil reicht aber bei Weitem aus, um Personen im Umkreis mit einem Virus zu infizieren. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Forscher im Fachjournal PLOS One.

Die Kotz-Maschine ist nicht die erste Innovation, mit der der das Verhalten von Flüssigkeit beim Erbrechen erforscht wird. Im Jänner 2013 wurde bekannt, dass das britische Health and Safety Laboratory in Derbyshire einen Roboter namens "Vomiting Larry" entwickelt hat, mit dem ebenfalls die Ansteckungsgefahr durch Erbrochenes ermittelt werden sollte.

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