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Raumfahrt

Letzter europäischer Raumtransporter startet zur ISS

An Bord des rund 20 Tonnen schweren ATV-Frachters „Georges Lemaître“ sind Experimentiermaterial, aber auch Nahrungsmittel und Kleidung für die ISS-Besatzung mit dem deutschen Astronauten Alexander Gerst. Das Team auf dem Außenposten der Menschheit kann sich unter anderem auf Käsespätzle, T-Shirts und 50 Kilogramm Kaffee freuen.

Zum wissenschaftlichen Teil der Ladung des zu großen Teilen in Deutschland gebauten ATV (Automated Transfer Vehicle) gehören unter anderem ein experimentelle Laserinfrarotbildsensor und ein tiegelfreier Schmelzofen für die Materialforschung.
Grund für die Einstellung des ATV-Programmes sind vor allem die knappen Kassen in Mitgliedsländern der europäischen Weltraumorganisation Esa.

Künftig wird die ISS vor allem von US-amerikanischen und russischen Transportern versorgt. Am ATV-Produktionsstandort von Airbus Defence and Space in Bremen sollen unteren anderem die Arbeiten an einem Servicemodul für das geplante US-Raumschiff „Orion“ die Ausfälle kompensieren.

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