Science
27.03.2013

Mond und Asteroid Vesta haben Gemeinsamkeiten

Die NASA fand heraus, dass sowohl der Mond als auch Vesta, das größte Objekt im Asteroidengürtel, vor Millionen Jahren von Gesteinsbrocken aus derselben Gruppe getroffen worden sind. Das weist darauf hin, dass Jupiter und Saturn ursprünglich andere Umlaufbahnen als ihre heutigen hatten.

Der Mond hat nach einem Bericht von NASA-Forschern mehr mit großen Asteroiden des Sonnensystems gemeinsam als bisher angenommen. Die Wissenschafter fanden heraus, dass sich Mond und Asteroid Vesta ein Stückchen kosmische Geschichte teilen. Denn die Gesteinsbrocken, die den Erdtrabanten vor vier Milliarden Jahren trafen, seien aus der gleichen Gruppe gekommen wie jene, die auf den gigantischen Vesta prallten.

"Obwohl der Mond weit entfernt von Vesta ist, scheinen sie eine gemeinsame Bombardement-Geschichte zu teilen", sagte NASA-Forscherin Yvonne Pendleton. Vesta befindet sich im Hauptasteroidengürtel unseres Sonnensystems zwischen den Planetenbahnen von Mars und Jupiter.

Kraterlandschaft
NASA-Wissenschaftler hatten Meteoriten-Proben untersucht, um Genaueres über die Kollisionsgeschichte der Asteroidengürtel herauszufinden. Diese Proben verglichen sie auch mit Mondgesteinen. Im Ergebnis habe die gleiche Geschoss-Gruppe, die Krater im Mond verursachte, auch Vesta mit hoher Geschwindigkeit getroffen.

Nach Angaben der NASA unterstützen die Forschungsergebnisse die Theorie, nach der Gasplaneten wie Jupiter und Saturn ihre ursprüngliche Umlaufbahn für ihre heutigen Standorte verlassen haben - und dadurch Bahnstörungen im Asteroidengürtel verursachten. Das Ungleichgewicht soll zum großen Bombardement aus Asteroiden geführt haben.

 

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