© NASA/JPL/Caltech

Gelöst

NASA klärt Rätsel um „Donut-Stein“ am Mars auf

Mitte Jänner ist scheinbar aus dem Nichts ein Stein in Donut-Größe vor dem Mars-Rover Opportunity aufgetaucht, der für abenteuerliche Spekulationen sorgte. Die NASA vermutete dahinter unter anderem einen Splitter eines in der Nähe stattgefundenen Meteoriteneinschlags. Der Vorfall wurde untersucht und es stellte sich heraus, dass die Entstehungsgeschichte des „Pinnacle Island“ getauften Steins deutlich unspektakulärer ist.

„Nachdem wir mit Opportunity ein Stück weiter weg gefahren sind, haben wir auf einem Hügel einen umgestoßenen Stein gesehen, der ähnlich aussah“, so Ray Arvidson, der Projektleiter der Opportunity-Mission. „Wir sind über den Stein gefahren. Wir konnten sogar noch die Spur sehen. Daher kam ‚Pinnacle Island‘.“ Dabei dürfte aber kein Schaden am Mars-Rover entstanden sein. Opportunity ist bereits seit zehn Jahren auf der Mars-Oberfläche unterwegs.

Klage: Beweis auf biologischen Organismus

Damit dürfte sich wohl auch die Klage von Rhawn Joseph, einem Redakteur der umstrittenen Fachzeitschrift Journal of Cosmology, erledigt haben. Dieser forderte 100 hochauflösende Fotos sowie 24 Mikrofilme, auf denen der „Donut-Stein“ zu sehen ist, sodass er selbst Nachforschungen betreiben könnte. Ihm zufolge handle es sich dabei um einen „mutmaßlichen biologischen Organismus“, der an dieser Stelle aus dem Boden gewachsen ist.

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