Science
10.01.2015

Privater Raumtransporter "Dragon" zur ISS gestartet

Zwei Monate nach Explosion eines unbemannten Versorgungsfrachters ist nun wieder ein Raumtransporter ins All geschickt worden.

Zwei Monate nach der Explosion eines unbemannten Versorgungsfrachters ist erstmals wieder ein privater US-Raumtransporter zur Internationalen Raumstation ISS gestartet. Der von dem Unternehmen SpaceX betriebene "Dragon" hob am frühen Samstagmorgen (Ortszeit) erfolgreich vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida ab, meldete die US-Raumfahrtbehörde NASA per Twitter.

"Dragon" hat bereits vier Versorgungsflüge zur ISS hinter sich, sieben sollen noch folgen. Bei diesem Flug wollte Betreiber SpaceX aber eine Neuheit testen: Ein Teil der Rakete sollte nach dem Start und dem Abkoppeln des Frachters auf einer schwimmenden Plattform im Atlantik niedergehen und dann wiederbenutzt werden.

Raketenrückkehr missglückt

Beim geglückten Start des privaten Raumfrachters „Dragon“ gab es aber auch eine herbe Enttäuschung: Ein Teil der Trägerrakete sollte - erstmals in der Geschichte der Raumfahrt - auf einer Plattform im Meer landen. Das klappte zwar, aber die Raketenstufe zerbrach.