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Kourou Sojus-Rakete vom europäischen Weltraumbahnhof gestartet.

Sojus-Rakete (Symbolbild)
Sojus-Rakete (Symbolbild)
Der europäische Satellit an Bord der Rakete soll Internetverbindungen für Flugzeuge ermöglichen.

Eine Sojus-Rakete mit einem Kommunikationssatelliten ist von Französisch-Guyana aus ins All gestartet. Der Lastenträger hob nach Angaben des Raketenbetreibers Arianespace am Donnerstagnachmittag (MESZ) vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou ab, der im französischen Überseegebiet in Südamerika liegt. An Bord hatte die Rakete den Satelliten SES-15 für den europäischen Betreiber SES mit Sitz in Luxemburg, der damit unter anderem Internetverbindungen für Flugzeuge anbieten will.

Er wird Nord- und Mittelamerika sowie die Karibik abdecken. Die 2,3 Tonnen schwere High-Tech-Fracht wurde vom US-Konzern Boeing gebaut. Die Mission wird mehr als fünf Stunden dauern, am Abend Zeit sollte der Satellit im Orbit ausgesetzt werden. Die Sojus-Raketen aus russischer Produktion sind deutlich leichter als die europäische Ariane-5-Rakete, das Aushängeschild von Arianespace. Kleinster Lastenträger im Arsenal des Unternehmens ist die Vega-Rakete.

(APA) Erstellt am 18.05.2017, 17:31

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