© Screenshot, IBM

iBrain
06/25/2012

Stephen Hawkings Gehirn soll gehackt werden

Wissenschaftler der Universität Stanford arbeiten daran, sich mit den Gehirnzellen von Stephen Hawking zu verbinden. Die Maschine, mit der sie das bewerkstelligen, heißt „iBrain". Nächsten Monat wird das Experiment erstmals offiziell gezeigt.

„iBrain" - was vor 20 Jahren noch Science Fiction war, soll nun bald Realität werden. Eine Forschungsgruppe rund um Philip Low arbeitet intensiv daran, Gehirnzellen dazu zu bringen, direkt mit einem Computer zu kommunizieren. Für das Experiment wurde niemand geringeres als Stephen Hawking ausgewählt. Nächsten Monat soll die Technologie bei der Francis Crick Memorial-Konferenz in Cambridge, England, vorgestellt werden, berichtet „The Telegraph".

„Wir wollen einen Weg finden, den Körper zu umgehen und das Gehirn zu hacken", sagte Low. Der schwer kranke britische Kosmologe und Autor kann nur mit Hilfe eines Sprachcomputers kommunizieren. Seit einigen Monaten kann er allerdings den Knopf der Sprachmaschine nicht mehr selbst betätigen. Daher wäre eine Technologie, mit Hilfe dessen man seine Gedanken lesen kann, für den Wissenschaftler essentiell.

Mehr zum Thema

  • Stephen Hawking auf Assistentensuche