© FH OÖ

Forschung
05/30/2012

Studenten entwerfen Insel zur Ölbeseitigung

Studenten an der FH Oberösterreich in Wels haben eine autarke Insel entworfen, die bei Ölkatastrophen Wasser mit Sauerstoff anreichert und in tiefere Wasserregionen pumpt, um so die Vermehrung von Öl vernichtenden Bakterien zu fördern. Jetzt sollen Partnerunternehmen gefunden werden, um das Produkt zur Serienreife zu bringen.

Studierende on der Fachhochschule Oberösterreich des Welser Masterstudienganges Innovation and Productmanagement haben im Studienzweig „Product Concept Design" Konzepte zur Bekämpfung von Umweltkatastrophen erstellt. Ein Projekt, dass es möglicherweise zur Serienreife schaffen könnte, ist eine künstliche Insel, die die Beseitigung von im Meer ausgetretenem Öl beschleunigen soll.

Die modularen Plattformen sollen die Vermehrung von Öl vernichtenden Bakterien durch Anreicherung des Wassers mit Sauerstoff und Mineralien fördern. Das angereicherte Oberflächenwasser wird in tiefere Wasserschichten gepumpt und schafft so ideale Bedingungen für die Bakterien. Zur Energieversorgung nutzt die Offshore-Plattform Wind-, Solar- und Strömungsenergie und ist hierdurch autark. Eine zusätzliche Energiequelle, etwa ein Schiff mit Generatoren an Bord, wird nicht benötigt.

In einem weiteren Designprojekt werden die von den Studierenden entworfenen Produktkonzepte weiter ausgearbeitet und an den Anforderungen von Unternehmen und Märkten strategisch ausgerichtet. Der nächste Schritt ist, Partnerunternehmen zu finden, die sich in diesem Markt etablieren möchten und das Projekt weiter vorantreiben möchten.