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Verkehr

Studie: Uber schafft mehr Arbeitsplätze als es vernichtet

Die Universität von Oxford hat eine neue Studie vorgelegt, die zeigen soll, dass der Fahrtendienst Uber insgesamt mehr positive als negative Effekte für den Arbeitsmarkt bringt. Das Ergebnis soll auch auf andere Angebote aus der so genannten "Sharing Economy" umgesetzt werden können. Uber wird als das Flaggschiff dieses jungen Wirtschaftszweiges gesehen, berichtet Forbes.

Kapazitäten besser genutzt

Laut der Studie hat die Einführung von Uber zu einem 50-prozentigen Anstieg bei beruflichen Autofahrern geführt. Uber hat Taxi-Unternehmen nicht, wie oftmals befürchtet, alle Kunden abgejagt. Stattdessen hat der Fahrtendienst offenbar den Markt vergrößert und Kunden angelockt, die Taxis zuvor nur selten benutzt haben. Taxifahrer verdienen durch Uber um durchschnittlich 10 Prozent weniger, stellt die Studie ebenfalls fest.

In den USA verdienen Uber-Fahrer mittlerweile mehr als Taxifahrer. Laut der Studie liegt das daran, dass die Kapazitäten besser genutzt werden. Uber schafft es besser als Taxi-Unternehmen, die Wartezeiten von Fahrern und Passagieren zu verkürzen.

Uber als Feindbild

In Wien beklagen die Taxiunternehmer unterdessen einen Rückgang der Zahl an Taxis im vergangenen Jahr von 5000 auf 4400. Der milde Winter 2016 und die Expansion von Carsharing-Diensten sind zwei der möglichen Gründe dafür, der Wirtschaftskammer ist jedoch das auch in Wien tätige Uber der größte Dorn im Auge.

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