Science
26.05.2014

Touchscreen und Tastsinn

Die Konferenz „Texture Matters“ im Wiener MAK geht der Frage nach, wie die Allgegenwart von Touch-Interfaces zu deuten ist.

Ob am Smartphone oder am Tablet: Touch-Interfaces dominieren unseren Alltag. Der Frage, ob das als ein Triumph des Tastsinns oder dessen Abstumpfung zu deuten ist, gehen in der kommenden Woche internationale Wissenschaftler bei der Konferenz „Texture Matters“ im Wiener Museum für Angewandte Kunst (MAK) nach.

David Parisi von der University of Charleston spürt frühen Ansätzen für berührungssensitive Displays aus den 60er Jahren nach. Bruna Petreca vom Royal College of Art untersucht, wie zukünftige Technologien auch taktile Erfahrungen vermitteln können und Jana Herwig von der Universität Wien widmet sich unterschiedlichen Konstellationen physischer Berührungen von Medien . Dabei kommt der Handschuh ebenso zur Sprache, wie der Schalter und der Blindenstock. Auch der Tastsinn im Kino, Sessel aus den Sixties und die Sowjet-Avantgarde werden Thema der Konferenz sein, die das Verhältnis von optischer und haptischer Warhnehmung erkundet .

„Texture Matters“ findet am 2. und 3. Juni vom 10.00 bis 19.00 Uhr im Wiener MAK statt. Der Eintritt ist frei. Detaillierte Informationen zum Programm finden sich unter texturematters.univie.ac.at/conference-mak/.