Science
22.02.2015

Trampender Roboter hitchBOT kehrt nach Bayern zurück

Der kanadische Roboter „hitchBOT“ ist nach einer gut einwöchigen Autostop-Reise durch Deutschland am Sonntagvormittag in Nürnberg eingetroffen.

Am Sonntagvormittag war „hitchBOT“, dessen Vorläufermodell im Sommer 2014 über 6000 Kilometer per Autostopp durch Kanada getrampt war, in Nürnberg, wie die interaktiven Karte auf der entsprechenden Internetseite zeigt. Enden soll die Tour am Sonntagabend mit einem Live-Auftritt in der Pro7-Sendung Galileo enden.

Seine Erfinder, Frauke Zeller von der Ryerson Universität in Toronto und David Harris Smith von der McMaster Universität in Hamilton, hatten ihn am 13. Februar in München an einer Tankstelle ausgesetzt. Von dort nahmen ihn Autofahrer mit nach Schloss Neuschwanstein, zum Kölner Rosenmontagsumzug und nach Berlin.

Sozialwissenschaftliches Projekt

Ziel des Projekts: Die kanadischen Kommunikationswissenschaftler wollten herausfinden, wie sich Menschen gegenüber Robotern verhalten, wenn sie diese nicht brauchen. Denn Roboter sollen stärker im Alltag eingesetzt werden und sogar in der Pflege helfen - und dafür müssen sie von Menschen akzeptiert werden. Somit soll „hitchBOT“ in erster Linie ein sozialwissenschaftliches Experiment sein.

hitchBOT in Aktion

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hitchBot

Dr. Frauke Zeller and Dr. David Smith place their

The anthropomorphic robot named hitchBOT sits on t

Anne Saulnier and her husband Brian look over the

Anne Saulnier and her husband Brian carry the anth

Anne Saulnier watches as her husband Brian buckles

Besuche auf Sylt und in Görlitz wurden aus Zeitgründen gestrichen. Die Reise sei bewusst nicht fest geplant gewesen; die Menschen sollten spontan auf „hitchBOT“ reagieren können, hieß es. Deshalb sei er ab Leipzig auch alleine getrampt - zuvor war stets ein „Galileo“-Team dabei.