Science
23.11.2016

TU Wien baut selbstfahrendes Rennauto

Das TU Wien Racing Team will aber der Saison 2017 in der Formula Student Driverless starten. Dazu soll ein selbstfahrendes Rennauto konstruiert werden.

Das TU Wien Racing Team arbeitet an einem selbstfahrenden Rennauto. Das gab man auf Facebook bekannt. Der Studenten-Rennstall will künftig an der "Formula Student Driverless" (FSD) teilnehmen. Dieser Bewerb der deutschen "Formula Student" wurde erst vor wenigen Monaten ins Leben gerufen. Dabei müssen die Rennautos so umgebaut werden, dass sie verschiedene Strecken und Aufgaben möglichst effizient und rasch erledigen können. Mit der neuen Rennserie sollen auch Robotik- und Informatik-Studenten angelockt werden.

Verschiedene Bewerbe

Das neue Rennauto der TU Wien wurde bislang noch nicht gezeigt. Dieses dürfte sich aber am Vorgänger "Edge 8" orientieren, mit dem man auch an den bisherigen Bewerben der "Formula Student" teilnahm. Das Fahrzeug muss, zusätzlich zu den Vorgaben für Fahrzeuge mit Verbrennungs- oder Elektromotor, selbstständig auf der Strecke unterwegs sein. Dabei wird es verschiedene "dynamische" und "statische" Disziplinen geben.

Bei den dynamischen Disziplinen muss das Fahrzeug beispielsweise möglichst schnell beschleunigen ("Acceleration"), einen achtförmigen Parcours durchfahren ("Skidpad"), zehn Runden auf einer zuvor unbekannten Strecke fahren ("Track-Drive") und mit größtmögliche Effizienz beim Verbrauch punkten ("Efficiency). In den statischen Disziplinen wird es voraussichtlich um das Sicherheits- und Technikkonzept des Fahrzeuges gehen.

Formel 1 mit Roboter-Autos

In der vergangenen Saison landete das TU Wien Racing Team in der "Formula Student" auf Platz 17 von rund 500 Teams. Auch im Rahmen der Formula E soll künftig eine Rennserie mit selbstfahrenden Fahrzeugen aufgebaut werden. Wann das erste "Roborace" starten wird, ist allerdings unklar.