Science
04.03.2017

US-Regierung will Budget für Wetterbehörde drastisch kürzen

Der US-Wetterbehörde droht Ungemach © Bild: dpa-Zentralbild/Martin Schutt

Das Weiße Haus plant gravierende Kürzungen bei der Wetter- und Ozeanographiebehörde NOAA. Die Klimaforschung soll am stärksten betroffen sein.

Insgesamt sollten sich die Kürzungen auf 17 Prozent belaufen, schreibt die „Washington Post“ unter Berufung auf einen Gesetzesentwurf. Am stärksten betroffen wäre eine Forschungseinheit für Klima- und Atmosphärenforschung mit einem Minus von 126 Millionen US-Dollar, ein Minus von 26 Prozent. Die Abteilung für Satellitendaten, die für die Klimaforschung und die Auswirkungen des Klimawandels auf Küstenregionen besonders wichtig ist, verlöre 513 Millionen oder 22 Prozent. Diese Daten werden auch für Kartendienste oder das Militär bereitgestellt.

Es ist noch nicht klar, welche seiner finanziellen Ziele das Weiße Haus im laufenden Budgetprozess umsetzen kann und wie stark der Kongress sie möglicherweise ändert.

Die US-Regierung unter Donald Trump hat durch eine Reihe von Aussagen und auch die Auswahl von Kabinettsmitgliedern deutlich gemacht, dass sie die bisherige US-Klimapolitik unter Barack Obama nicht fortsetzen wird. Arbeit und Forschung der NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration) sind auch international sehr anerkannt.