Start-ups
24.04.2017

Fahrradschlauch Tubolito gewinnt Start-up-Pitch

Ein leichter und besonders robuster Fahrradschlauch für Mountainbikes überzeugte die Jury beim Start-up-Pitch auf dem 4Gamechanger Festival. Helferline landete auf Platz 2.

Im Rahmen des 4Gamechanger-Festivals in Wien fanden am Montag drei Pitch-Sessions mit insgesamt zehn Start-ups statt. Als Hauptgewinner des von futurezone-Chefredakteurin Claudia Zettel und Michael Gigerl von Puls 4 moderierten Events ging schließlich das österreichische Start-up Tubolito vom Platz. Das Unternehmen hat einen innovativen Fahrradschlauch aus Thermoplast entwickelt, der um 65 Prozent leichter und doppelt so robust wie ein herkömmlicher Schlauch ist.

Zukunft des Fahrrads

Die selbstbewusste Aussage "die Zukunft des Fahrrads ist in diesem Schlauch" überzeugte die aus "2 Minuten 2 Millionen" bekannte Jury und das Publikum vor Ort. Tubolito, das in diesem Jahr 40.000 Schläuche über Großhändler und Fachgeschäfte verkaufen möchte, erhielt als Hauptpreis Fernsehwerbung im Wert von 25.000 Euro von 7Ventures sowie Hardware-Goodies von A1. Neben dem deutschsprachigen Markt in Österreich, Deutschland und der Schweiz soll der robuste Schlauch künftig in wichtigen europäischen, aber auch internationalen Märkten erhältlich sein.

Die Unternehmensgründer, die mit einem anderen Unternehmen Lautsprecher-Membrane für Smartphones entwickelten, wollen Fahrrad-Enthusiasten ansprechen, die das Gewicht ihres Fahrrads reduzieren wollen. Nach dem Mountainbike-Schlauch, der patentiert werden soll, will Tubolito künftig einen Schlauch für Rennräder und andere Fahrradtypen anbieten.

Helferline auf Platz 2

Auf dem zweiten Platz landete das von A1 und futurezone im Vorjahr als Austria's Next Top Start-up ausgezeichnete Helferline. Das Start-up setzt auf ein Netzwerk von IT-Spezialisten, die schnell und günstig Technikprobleme bei Kunden zuhause beheben sollen. Wie Uber im Transportbereich agiert das Start-up dabei lediglich als Vermittler für Selbstständige.

Der Pitch von Tubolito kam bei der Jury und beim Publikum zwar besser an, mit Erste-Vorstand Peter Bosek und Marie-Helene Ametsreiter von Speedinvest konnte Helferline aber zumindest zwei Jury-Mitglieder für sich gewinnen. Als "Trostpreis" bekam Helferline daher einen Scheck der Erste Bank über 3000 Euro. Weitere Start-ups, die um den Sieg pitchten, waren Cashpresso, Bikemap, Adscanner, Ready2Order, Waytation, My clubs, Goodbag und Coachfox.