Sponsored Content
28.02.2017

Energie Steiermark startet erste Blockchain-Pilotprojekte mit Testkunden

© Bild: Joshua Earle / Unsplash

Bisher war der Begriff Blockchain fast ausschließlich mit der digitalen Währung „Bitcoin“ verbunden. Allerdings könnte diese neue Technologie auch die Geschäftsmodelle anderer Branchen komplett auf den Kopf stellen. Ein Beispiel ist der Energie-Sektor.

Mittels Blockchain-Technologie und Smart Contracts können Verbraucher ihre benötigte Energie direkt vom individuellen Energieerzeuger beziehen. Umgekehrt können Prosumer die von ihnen produzierte Energie direkt an den Endverbraucher verkaufen.

Die Energie Steiermark hat das große Potenzial dieser Technologie früh erkannt und plant die Blockchain-Technologie für das Energiesystem der Zukunft zu nutzen. Daher setzte sich das Unternehmen bereits 2016 intensiv mit der Thematik auseinander und hat nun als erstes Energieversorgungsunternehmen Österreichs in-house-konzipierte Blockchain-Pilotprojekte aufgebaut.

„Unsere Aktivitäten im letzten Jahr lieferten einen tiefen Einblick in die internationalen Entwicklungen und Trends in der Blockchain-Community. Durch die Zusammenarbeit mit dem internationalen Blockchain-Start-up-Contest des Blockchain-Hubs Graz erhielten wir interessante Inputs und Kooperationsmöglichkeiten aus unterschiedlichen Ländern rund um den Globus. Über unseren Next-Incubator-Call mit rund 100 Einreichungen bewarben sich weitere Start-ups, die gemeinsam mit der Energie Steiermark den Einsatz der Blockchain-Technologie im Energiesektor testen und vorantreiben wollen“, erklärt Christian Purrer, Vorstandssprecher der Energie Steiermark. „Ein weiterer wichtiger Punkt war unsere Mitwirkung bei der Fachtagung ‚EventHorizon 2017‘ in Wien. Diese ermöglichte eine weiterführende Vernetzung mit der Blockchain-Community. Das Ergebnis dieser breiten Screening-Aktivitäten sind drei Pilotprojekte, die in den letzten Monaten zusammen mit internationalen Start-ups aufgesetzt wurden. Gemeinsame Workshops mit unseren Partnern und Kunden haben bereits stattgefunden. In wenigen Wochen startet die konkrete Umsetzung und Implementierung der ersten Projekte“, ergänzt Martin Graf, Vorstandsdirektor der Energie Steiermark.

Durch die Pilotprojekte erhofft sich der steirische Energiedienstleister neue Einblicke in das Verhalten von Blockchain-Usern beim Peer-to-Peer-Handel von Energie und in die Herausforderungen im Einsatz dieser Technologie aus Perspektive eines Energieversorgungsunternehmens zu erhalten. So stellt sich beispielsweise die Frage, wer in einem dezentralen und blockchain-basierten Energiemarkt die kontinuierliche Verfügbarkeit von Energie übernimmt. Zu dieser sowie vielen weiteren offenen Fragen werden nun neue Erkenntnisse erwartet.

Mehr Informationen finden Sie Hier oder auf Facebook.

Sponsored Content