Start-ups
29.09.2015

Förderung für internationales Start-up-Programm

Österreichs Nationalstiftung fördert ein internationales Startup-Programm mit vier Millionen Euro. Damit soll die Internationalisierung vorangetrieben werden.

Für das neue, international ausgerichtete Programm „Global Incubator Network“ für Start-up-Unternehmen und Inkubatoren stehen ab sofort vier Millionen Euro aus Mitteln der Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung zur Verfügung. “Damit können wir den nächsten Schritt bei unseren Internationalisierungsaktivitäten setzen und vor allem Start-ups noch stärker unterstützen“, betonte Vizekanzler Reinhold Mitterlehner bei der Bekanntgabe.

Vernetzung

"Als Start-up muss man grenzenlos denken und sich am internationalen Markt orientieren. Mit dem 'Global Incubator Network' können wir nun gezielt österreichische Start-ups mit der Welt vernetzen. Wir heben damit die österreichische Start-up Förderung auf das nächste Level und schalten einen Gang höher", fügte Wirtschafts-Staatssekretär Harald Mahrer dazu.

Das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) und das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) hatten als zuständige Ministerien den Antrag für dieses neue Programm vorgeschlagen, so dass der Rat für Forschung und Technologieentwicklung eine Finanzierungsempfehlung durch die Nationalstiftung ausgesprochen hatte. Der Programmantrag selbst wurde gemeinsam von der Austria Wirtschaftsservice (aws) und der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) entwickelt und eingebracht.

Ergänzung zu Förderungen

Mit dem Global Incubator Network sollen bestehende Förderprogramme ergänzt werden, damit Start-ups von der Unternehmensgründung bis zur internationalen Expansion begleitet werden. Die Vorteile von Kooperationen und von möglicherweise auch durchaus ungewöhnlichen Partnerschaften wie Start-up-Förderung außerhalb Österreichs und Europas liegen auf der Hand.

Mit der Umsetzung des ‚Global Incubator Networks‘ sollen nämlich Kooperationen mit zehn Partnerländern eingegangen werden. Geplant sind zudem Veranstaltungen für Start-ups, Investoren und Co-Working-Spaces.