Start-ups
09.10.2016

Wiener Longboard-Maker Ruffboards sperrt zu

Das Start-up stellte aus alten Snowboards hochqualitative Longboards her und bot Ex-Häftlingen eine Rückkehr ins Berufsleben an.

Longboards with a Soul – since 2014“ ist auf der Website von Ruffboards zu lesen. Am 29. Oktober geht das Projekt zu Ende. „Nach 3 Jahren, in denen wir unser Herzblut hineingesteckt haben, müssen wir die Pforten von RUFFBOARDS schließen, da wir keine Energie mehr für das Projekt haben“, schreibt Ruffboards auf Facebook.

Damit wird ein Aushängeschild der österreichischen Start-up- und Maker-Szene verschwinden. Gründerin Melanie Ruff kam die Idee 2011 bei einer USA-Reise. 2013 war der erste Prototyp fertig.

Seit 2014 stellt Ruffboards Longboards per Upcycling her. Als Rohmaterial dienen ausrangierte Snowboards. In der Werkstatt stehen Ex-Häftlinge, denen man so hilft ins Berufsleben zurückzufinden.

Abverkauf

Der letzte Öffnungstag des Ruffboards-Shops in der Wiener Otto-Bauer-Gasse 24 ist der 29. Oktober. Bis dahin gibt es noch die Chance ein Stück österreichische Maker-Geschichte zu erwerben. Longoards sind um -50 Prozent günstiger, Rabatte auf Zubehör und Bekleidung gibt es ebenfalls.

Der Shop hat freitags von 14:30 bis 18 Uhr und samstags 11 bis 17 Uhr geöffnet. Bestehende Kunden sich nach dem 29. Oktober noch mit Fragen an service@ruffboards.com wenden.