Ab 2024 gibt es keine HTML-Ansicht mehr bei Gmail. 

Ab 2024 gibt es keine HTML-Ansicht mehr bei Gmail. 

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Stellt Google Gmail ein? Das steckt hinter der Verwirrung

Wer dieser Tage in den sozialen Netzwerken unterwegs war, ist vielleicht über eine etwas beunruhigende Nachricht gestoßen. Demnach soll Google seinen populären E-Mail-Dienst Gmail Mitte des Jahres einstellen. Gleich vorneweg: Das stimmt nicht - alles nur Fake News. 

Seit kurzem kursiert ein Screenshot auf dem eine angebliche Nachricht von Google zu sehen ist. Darin wird behauptet, dass Gmail mit 1. August abgedreht wird. Ein X-Posting, das die Fake-Mail verbreitet hat, wurde bislang knapp 7 Millionen Mal gesehen.

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Google reagierte auf Fake News

Durch unzählige ähnliche Postings hat die gefälschte Nachricht auf dem Twitter-Nachfolger X derart große Aufmerksamkeit erhalten, dass sich Google sogar zu einer Stellungnahme gezwungen sah. "Gmail is here to stay.", schreibt der offizielle X-Account des E-Mail-Dienstes. 

Es wäre allerdings nicht das erste Mal, dass Google populäre Dienste einfach so abdreht. Man denke nur an Hangouts, Picasa, Stadia oder den hochgelobten Google Reader. Unter killedbygoogle.com ist der gesamte Friedhof an Diensten zu sehen, die von Google eingestellt wurden. 

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Fake News auf X

Es wäre dennoch eine Überraschung, wenn Google Gmail einstellen würde. Immerhin ist Gmail ein Google-Dienst der ersten Stunde und nach wie vor zentraler Bestandteil des Unternehmens mit gut 1,8 Milliarden aktiven Nutzer*innen.

Der Vorfall verdeutlicht aber allemal, wie einfach es ist, auf X mit gefälschten Nachrichten viral zu gehen. Ein soziales Netzwerk, das weitgehend unmoderiert ist, ist geradezu für das Verbreiten von Fake News geschaffen.

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