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Stadt verklagt Wetter-App, weil sie Daten an Dritte verkauft hat

Wetter-Apps sind bei vielen Nutzern beliebt. Der Preis, den man dafür zahlt, ist jedoch vielen nicht bekannt. Damit man die aktuellen Wettertrends für den Ort, an dem man sich gerade aufhält, bekommt, sind die Apps meistens kostenlos. Doch so mancher Wetter-App-Anbieter macht mit den Daten der Kunden viel Geld.

So soll die in Los Angeles beliebte „The Weather Channel“ App etwa Daten an die Drittanbieter verkaufen, die am meisten für die Daten der User mit Ortsbezug zahlen. Laut einem Bericht von „The Next Web“ sind das etwa IBM-Partner und andere Drittanbieter, die sie für Werbezwecke und andere kommerzielle Interessen nutzen. L.A. verklagt die App nun wegen dieser weitläufigen Nutzung von „privaten, ortsbezogenen Daten“.

Keine Information über Datenweitergabe

Nach dem Download werden Nutzer aufgefordert, ihren Standort preiszugeben, damit die App genutzt werden kann. Doch nirgendwo steht, dass diese Daten an Drittanbieter weitergegeben werden, heißt es in der Klagsschrift laut einem Bericht von "engadget". Es fehle eine detaillierte Information oder ein Link, wo diese Information abgerufen werden kann, heißt es weiters.

Nutzer würden nicht darüber in Kenntnis gesetzt, dass ihre Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Die Macher von „The Weather Channel“ hingegen sagen, sie würden immer transparent über alles aufklären.

Nicht die einzige App

„The Weather Channel“ ist jedoch nicht die einzige App, die diese Daten an Dritte verkauft. Auch Accuweather und WeatherBug senden die ortsbezogenen Daten an Drittfirmen. Accuweather tat das sogar dann, wenn die Nutzer in ihren Einstellungen am Smartphone die Ortungsfunktion deaktiviert hatten. Die Ap „Weather Forecast“ sei sogar dabei erwischt worden, auch IMEI-Nummern der Mobilgeräte mitzuschicken und zu verkaufen sowie E-Mail-Adressen.

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