Gebrauchte Software verkaufen: Alte VMware-Lizenzen monetarisieren
Die Umstellung von Perpetual- auf Abo-Lizenzen bei Broadcom eröffnet einen neuen Spielraum, um vorhandene Kauflizenzen zu monetarisieren. Viele ehemalige VMware-Kunden wechselten in den vergangenen Monaten zum Broadcom-Abo oder zu Alternativen wie Proxmox, Red Hat oder Nutanix. Damit liegen gekaufte VMware-Lizenzen ungenutzt vor und binden Kapital. Das Modell „gebrauchte Software verkaufen“ schafft eine wirtschaftliche Lösung und belebt ein Lizenzportfolio, das durch neue Geschäftsmodelle eigentlich abgeschrieben wäre.
Software ReUse etabliert sich in diesem Markt als erfahrener Partner für den Handel mit gebrauchten Softwarelizenzen, darunter VMware-Produkte wie vSphere Enterprise Plus und vCenter, die Broadcom heute nur noch als Abonnement anbietet. Unternehmen mit Interesse an Kaufmodellen finden hier eine rare Alternative zu teuren Subskriptionen.
Einfach alte Lizenzen verkaufen
Unternehmen können gebrauchte VMware-Lizenzen verkaufen, sobald nach einer Migration auf neue Umgebungen keine Nutzung mehr vorgesehen ist. Dieser Schritt setzt gebundenes Kapital frei und verhindert, dass kaufmännisch bereits abgeschriebene Lizenzen ungenutzt veralten. Software ReUse kauft entsprechende Lizenzen an, erstellt Angebote auf Basis aktueller Marktpreise und übernimmt den gesamten Transferprozess.
„Der Verkauf von gebrauchten Softwarelizenzen gewinnt in diesen wirtschaftlich angespannten Zeiten stark an Bedeutung, um IT Budgets zu entlasten.“
Mag. Stefan Tauchhammer, Geschäftsführer von Software Reuse
© Daniel Auer
Das ist zu beachten
Der Verkauf ist möglich, wenn kein Trade-In-Rabatt von Broadcom genutzt wurde. Die früher angebotenen Rabatte für den Wechsel auf Cloud-Produkte setzten die ursprünglichen Kauflizenzen außer Kraft. Perpetual-Lizenzen mit regulär erworbenem Nutzungsrecht lassen sich dagegen rechtssicher übertragen.
Weiterverkaufbar sind vSphere-Versionen, die nach CPU lizenziert sind, mit oder ohne vCenter, gegebenenfalls mit vSAN oder weiteren Komponenten. Supportstatus oder Vertragsform spielen keine Rolle, solange die Lizenz als kaufbare Perpetual-Lizenz erworben wurde. OEM- oder ELA-Verträge erfüllen diese Kriterien ebenfalls.
Gebrauchte Software verkaufen als rechtssichere Option
Der Europäische Gerichtshof bestätigte bereits 2012, dass der Handel mit gebrauchten Softwarelizenzen legal ist. Das Urteil bezieht digitale Lizenzmodelle ausdrücklich ein, inklusive Volumenlizenzen. Hersteller dürfen den Weiterverkauf einmal bezahlter Lizenzen nicht verbieten, solange der Ersterwerber die Löschung bestätigt und sie in der EU/EWR erworben worden sind.
Software ReUse nutzt diese Rechtsgrundlage seit über 13 Jahren und transferiert Lizenzen der Hersteller VMware, Microsoft und Adobe ohne Beanstandung durch Rechteinhaber. Die klare Rechteübertragung mit vollständiger Dokumentation schafft Transparenz und Rechtssicherheit.
Diese Unterlagen werden benötigt
Der Ankaufprozess durch Software ReUse setzt nachvollziehbare Lizenzdokumente voraus. Idealerweise liegen die Lizenzen im Broadcom-Portal vor, sodass Screenshots zur Dokumentation zur Verfügung stehen. Weitere Nachweise wie Rechnungskopien, Lieferscheine oder Vertragsunterlagen unterstützen den vollständigen Lizenztransfer. Zwischen Käufer und Verkäufer wird ein Kaufvertrag abgeschlossen.
Die Höhe des Ankaufpreises hängt vom Markt ab, da Angebot und Nachfrage bei gebrauchten VMware-Lizenzen stark schwankt. Mit Annäherung an das Supportende von Version 8 besteht in vielen Fällen ein Preisabwärtstrend, was einen frühen Verkauf empfehlenswert macht.
Microsoft verkaufen und andere Marken kapitalisieren
Die Option, gebrauchte Software zu verkaufen, gilt nicht nur für VMware. Ebenso lassen sich rechtssicher Perpetual-Lizenzen von Adobe, Oracle, Autodesk und Microsoft verkaufen. Besonders letztgenannte Lizenzen eignen sich für einen professionellen Zweitmarkt, da viele Unternehmen noch lokale Kauflizenzen für Windows Server, SQL Server oder Office besitzen. Auf diese Weise entsteht ein zweiter Nutzenzyklus bestehender Investitionen. Software ReUse stellt Informationen zum Handel mit Microsoft-Lizenzen bereit und bewertet Bestände individuell.
VMware-Kauflizenzen als Alternative zum Abo-Modell
VMware Enterprise-Produkte sind heute fast ausschließlich als Abo erhältlich. vSphere Enterprise Plus und vCenter gehören nicht mehr zum regulären Kaufportfolio. Unternehmen mit präferierter On-Premises-Strategie suchen daher nach Kaufmodellen und planen Budgets langfristig ohne wiederkehrende Mietgebühren. Der Erwerb gebrauchter Lizenzen schafft hier einen Zugang zu weiterhin funktionsfähigen Produkten ohne Subscription.
Software ReUse zählt zu wenigen europäischen Anbietern, die gebrauchte VMware-Lizenzen in geprüfter Form bereitstellen. Die unternehmensweite Erfahrung im Lizenztransfer und die vollständige Offenlegung der Rechtekette stellen einen transparenten Kaufprozess sicher.
Stärken und USPs
Software ReUse transferiert seit über zehn Jahren gebrauchte Softwarelizenzen ohne Beanstandungen durch Hersteller. Der Prozess folgt einer transparenten Lizenzübertragung mit Offenlegung aller benötigten Dokumente. Die Beratung basiert auf Marktdaten, rechtlichen Anforderungen und technischer Expertise.
Lizenzen stammen aus EU- oder EWR-Beständen, was einen rechtssicheren Einsatz innerhalb der EU ermöglicht. Die Löschungserklärung des Ersterwerbers gehört zum Prozess, ebenso wie der Nachweis der ursprünglichen Kaufrechte.
Der Handel mit gebrauchten VMware-Lizenzen, Microsoft-Lizenzen und weiteren Perpetual-Produkten entlastet IT-Budgets, nutzt vorhandene Werte und eröffnet die Möglichkeit, Software, die im Abo-Modell nicht mehr verfügbar ist, zu kaufen. Die Option, gebrauchte Software zu verkaufen, gewinnt durch die Marktentwicklung an Bedeutung und etabliert sich als nachhaltige Form der Lizenznutzung.