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Neue Codenamen bei Apple sorgen für Rätselraten

Das Lösen von geheimnisvollen Rätseln ist oft ein Garant dafür, wenn es um das Wecken von Interesse geht. Ein solches Rätselraten befeuert Spekulationen und kann die Gerüchteküchen zum Überkochen bringen. 

Ein besonderer Hotspot für derartiges Rätselraten ist Apple. Da der iPhone-Hersteller sparsam und nur das Notwendigste offiziell kommuniziert, ist man um jeden Anhaltspunkt dankbar. Aktuell wird beispielsweise darüber gerätselt, was die neuen Codenamen zu bedeuten haben. 

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Neue Codenamen für iOS und macOS

Als die Entwicklungsarbeit an iOS 27 und macOS 27 aufgenommen wurde, sind die beiden Betriebssysteme intern als "Buttercup" beziehungsweise "Honeycrisp" bezeichnet worden. Von diesen Codenamen hat sich Apple angeblich verabschiedet, wie der gut informierte Insider Marc Gurman berichtet. 

Demnach trägt das kommende iOS 27 mittlerweile den Namen "Rave". Für das anstehende macOS 27 wird intern die Bezeichnung "Fizz" verwendet. Es ist mit hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die beiden Codenamen keine tiefergehende Bedeutung im Hinblick auf tatsächliche Funktionen haben. 

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Noch nie zuvor passiert

Außerdem ist auch völlig unklar, warum Apple die Codenamen geändert hat. Gleichzeitig sei es aber ein höchst seltsamer Schritt, schreibt Gurman. Ihm sei nicht bekannt, dass der iPhone-Hersteller jemals zuvor die internen Bezeichnungen im laufenden Entwicklungsprozess erneuert hat. 

"Fizz", was so viel bedeutet wie der Sprudel in Getränken, könnte auf etwas Frisches hindeuten. "Rave" hat zahlreiche verschiedene Bedeutungen, könnte aber in diesem Zusammenhang eventuell "jetzt machen wir richtig Lärm" signalisieren. 

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Fragen über Fragen

An dieser Stelle haken die hartnäckigen Spekulationen ein und werfen Fragen auf: Warum macht Apple das? Was hat das zu bedeuten? Hat die Änderung überhaupt etwas zu bedeuten? Antworten auf diese Fragen dürften nur den Verantwortlichen in Cupertino bekannt sein. 

Eine naheliegende Begründung wäre, dass durch die neuen Codenamen so etwas wie ein Neustart oder eine strategische Neuausrichtung symbolisiert werden soll. Möglicherweise hängt die Änderung der Bezeichnungen mit dem kürzlich abgeschlossenen Apple-Google-Deal zusammen. 

Die beiden Tech-Giganten haben bekanntlich eine mehrjährige Zusammenarbeit bekanntgegeben, in deren Rahmen der iPhone-Hersteller seine KI-Funktionen auf dem Gemini-Framework von Google aufbauen wird. Der neue technische Unterbau soll der neuen Siri weitreichende neue KI-Funktionen ermöglichen. 

Aus einer mittlerweile gelöschten Werbung von Apple geht hervor, was sich der iPhone-Hersteller ursprünglich im Jahr 2024 unter einer erneuerten KI-Siri vorgestellt hat. An diesen Vorstellungen dürfte sich nicht allzu viel geändert haben. 

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Andere Codenamen

Während die Codenamen für iOS 27 und macOS 27 geändert wurden, sind die internen Bezeichnungen für die anderen Betriebssysteme gleichgeblieben: watchOS 27 bleibt bei "Orchid", tvOS 27 bei "Lotus" und visionOS 27 bei "Eclipse".

Und wer nun noch tiefer in das Rätselraten rund um Apple-Codenamen eintauchen möchte, kann sich die internen Bezeichnungen der früheren iOS- und macOS-Versionen ansehen und vergleichen und irgendwelche Ableitungen konstruieren. Übrigens: iOS 7 wurde unter dem Codenamen "Innsbruck" entwickelt, iPhone OS 1.1.2 trug intern den Namen "Oktoberfest".

iOS:

  • iOS 12: Peace
  • iOS 13: Yukon
  • iOS 14: Azul
  • iOS 15: Sky
  • iOS 16: Sydney
  • iOS 17: Dawn
  • iOS 18: Crystal
  • iOS 26: Luck

macOS:

  • macOS 10.14 Mojave: Liberty
  • macOS 10.15 Catalina: Jazz
  • macOS 11 Big Sur: GoldenGate
  • macOS 12 Monterey: Star
  • macOS 13 Ventura: Rome
  • macOS 14 Sonoma: Sunburst
  • macOS 15 Sequoia: Glow
  • macOS 26 Tahoe: Cheer
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Florian Christof

Großteils bin ich mit Produkttests beschäftigt - Smartphones, Elektroautos, Kopfhörer und alles was mit Strom betrieben wird.

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