Symbolbild: Logo auf einer Intersport-Filiale
Hacker erbeuten Daten von Intersport-Kunden
Intersport informiert derzeit seine Kunden per Mail über einen Hackerangriff. Vom 8. bis 15. April hatten die Cyberkriminellen Zugriff auf das Online-Bestellsystem. Intersport hat nach eigenen Angaben am 17. April davon erfahren.
Die Hacker konnten dabei Zugriff auf folgende Kundendaten erlangen:
● Vor- und Nachname
● E-Mail-Adresse
● Telefonnummer
● Postalische Adresse
● Bestellinformationen (bestelltes Produkt, Menge, Preis, Zahlungsstatus, Lieferstatus)
Intersport betont, dass Passwörter und Zahlungsinformationen (Kreditkartennummern, Bankverbindungen) nicht vom Datenleck betroffen sind.
Vorsicht vor Phishing, Spam und Scam
Dennoch ist die Kombination aus Name, Mail-Adresse, Telefonnummer und Anschrift problematisch: Neben Spam können Cyberkriminelle versuchen, mit diesen Daten Zugriff auf Konten bei anderen Diensten zu erhalten, etwa indem sie den Kundendienst anrufen und vorgeben das Passwort vergessen zu haben. Auch direkte Phishing-Attacken und Betrugsversuche sind möglich, bei denen sich die Kriminellen etwa selbst als Kundendienst ausgeben und versuchen, von ihren Opfern Zugangsdaten zu verschiedenen Diensten oder direkt Zahlungen zu erhalten.
Intersport-Kunden, die den Onlineshop verwendet haben, sollten deshalb in nächster Zeit extra-vorsichtig sein, wenn Unbekannte anrufen, oder SMS und Mails schicken. Wie üblich gilt: Nicht einfach Links in Nachrichten öffnen und niemals Passwörter per Telefon preisgeben. Sollten die erbeuteten Daten missbräuchlich genutzt werden, etwa auch für Identitätsdiebstahl, sollte man bei der Behörde Anzeige erstatten.
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Intersport verspricht, dass Maßnahmen getroffen wurden, um so ein Datenleck zukünftig zu vermeiden und sagt: „Wir entschuldigen uns aufrichtig für etwaige Unannehmlichkeiten, die Ihnen durch diese Situation entstehen könnten.“
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