Eichhörnchen im Queen Sirikit Park (Bangkok).
Meta bekam Eichhörnchen per Post - Mitarbeiter muss ins Spital
Am Dienstag brachte der New York Times-Journalist Mike Isaac erstmals die kuriosen Szenen ans Licht, die sich in einem Meta-Büro in der thailändischen Hauptstadt Bangkok zugetragen hatten: „Eine ziemlich heftige Nachricht aus dem Hause Meta: Wie mir Quellen berichten, haben einige Mitarbeiter in einem der Meta-Büros ein lebendes Eichhörnchen per Post erhalten“, vermeldet er in einem X-Post.
Wie Wired berichtet, war das kein satirischer Beitrag – die Szenen haben sich tatsächlich zugetragen. Das Paket mit dem Nagetier wurde diese Woche im Büro von Meta zugestellt und von einer Reinigungskraft angenommen. Nach dem Öffnen sei das Nagetier entkommen und habe in den Büroräumlichkeiten 20 Minuten lang für Aufregung gesorgt.
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Bevor es schließlich gelang, das Nagetier einzufangen, kratzte es noch einen an der Einfangaktion beteiligten Hausmeister. Der musste daraufhin ins Krankenhaus, wie aus einem internen Memo hervorgeht. Er dürfte aber nicht schwer verletzt worden sein. Vorrangig ging es darum, die Wunde zu untersuchen.
Eichhörnchen in Thailand (Symbolbild).
© APA/AFP/ANTHONY WALLACE / ANTHONY WALLACE
Sender und Motive unbekannt
Wer das Paket ins Meta-Büro in Bangkok geschickt hat, ist bis dato nicht bekannt. Eine Wired-Anfrage zu den Begebenheiten der Eichhörnchen-Causa ließ Meta unbeantwortet.
Der Reinigungskraft, die das Paket entgegennahm, wird Fehlverhalten vorgeworfen. Die Person musste versprechen, solche Vorfälle künftig zu verhindern, um die Hausordnung einzuhalten. Über den Verbleib des eingefangenen Hörnchens ist nichts bekannt.
Mitarbeiter nahmen den Vorfall mit Humor
Unter der thailändischen Meta-Belegschaft sorgte der Vorfall jedenfalls für reichlich Belustigung: Sie sollen neben Memes sogar ein KI-generiertes Fake-Schulungsvideo erstellt haben. Darin wird anhand von „Best-Practice“-Beispielen erklärt, wie man im Büro mit Eichhörnchen-Angelegenheiten korrekt umgeht.
Generell haben die Angestellten von Meta derzeit eher wenig zu lachen: Sie werden etwa verstärkt von ihrem Arbeitgeber überwacht. Außerdem gab es eine Kündigungswelle.
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